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Zusammengepfercht und ohne ausreichend Luftzufuhr mussten über 100 Hunde monatelang in einem dreckigen Schuppen hausen

Als die Polizei in Hunt County im US-Bundesstaat Texas wegen eines Falles von Kindesmisshandlung gerufen wurde, hatten sie nicht erwartet, noch  über 100 andere Lebewesen zu retten. Als sie einen Metallschuppen neben dem Haus durchsuchten, entdeckten sie 93 Hunde, 22 Welpen und zwei Katzen. All diese Tiere hatten schreckliches Leid erfahren.

 

Die Polizei konnte den Schuppen erst nach einigen Tagen betreten. Sie hatten von dort einen penetranten Geruch, lautes Bellen sowie herzzerreißende Schreie wahrgenommen. Daher hatten sie den Besitzer gebeten, ihnen Zutritt zu dem Gebäude zu geben. Dieser lehnte ab und gab an, es handele sich dabei um eine Zucht. Daher wandte sich die Polizei an die Tierschutzorganisation SPCA, die ihnen eine entsprechende Ermächtigung gaben.

 

Quelle:  SPCA of Texas

 

Wie sich herausstellen sollte, war die Sorge der Polizei bezüglich des Wohlbefindens der Tiere nicht unbegründet. Die Tiere waren  in winzige Käfige gequetscht worden, teilweise befanden sich drei Hunde in einem Käfig. Überall befanden sich Urin und Fäkalien. Man konnten den Geruch bereits von der Straße aus wahrnehmen.  Wie Maura Davies, Vize-Präsidentin der Kommunikationsabteilung der SPCA in Texas gegenüber The Dodo sagte:

 

Es war sehr, sehr heiß. Die Polizisten mussten das Gebäude daher zwischendurch immer wieder verlassen. Außerdem roch es intensiv nach Ammoniak […]  Die Belüftungsanlagen waren voller Schmutz und Haare und ich bin mir nicht sicher, ob diese überhaupt funktioniert haben.

 

Quelle: SPCA of Texas

 

Laut Davies war die Hitze dermaßen unerträglich, dass einige Polizisten Kreislaufprobleme bekamen und immer wieder Pausen einlegen mussten.

 

Quelle: SPCA of Texas

 

Die Polizei sowie die SPCA trieben alle Tiere zusammen und brachten sie so schnell es ging in Sicherheit. Viele der Tiere waren das erste Mal nach Monaten wieder in Freiheit. Sie rannten in der Auffangstation der SPCA herum und gingen mit den Mitarbeitern Gassi.

 

Quelle: SPCA of Texas

 

Sie werden dort auch medizinisch versorgt und bekommen natürlich ganz viele Liebe und Zuneigung. Die 117 Tiere freuen sich unglaublich, endlich frei zu sein:

 

Ich arbeite schon seit 16 Jahren für die SPCA und habe festgestellt, dass die Tiere während der Rettungsaktion irgendwann immer ruhig werden und tief durchatmen. Ich weiß nicht, ob das Dankbarkeit ist oder einfach nur Erschöpfung. Aber wenn sie sich dann endlich in eines unserer gemütlichen Betten zusammen kuscheln können, sehen sie jedes Mal so glücklich aus. 

 

Quelle: SPCA of Texas

Tierheime sind heute immer noch voller Tiere, die darauf warten, von einer liebenden Familie aufgenommen zu werden. Daher sollte man die Aufnahme eines Tieres aus dem Tierheim stets einem Kauf vorziehen. Tiere sind keine Ware und wenn man eine Tier bei sich aufnimmt, rettet man zwei Leben: Das des neuen Haustieren und das des Tieres, dem somit ein Platz im Tierheim verschafft wird.

 

Heutzutage gibt es immer noch unzählige Tiere, die in Tierheimen landen, ausgesetzt werden oder zu einem Leben auf der Straße verdammt sind. Die Tierschutzorganisation Streunerhilfe Bulgarien e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, streunende Tiere in Bulgarien zu retten und ihnen eine zweite Chance in Deutschland zu geben.

 

Via: The Dodo

 

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