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Vor den Augen der entsetzten Passanten wirft dieser Mann einen Windhund ins eiskalte Wasser

Die britische Tierschutzorganisation RSPCA sucht aktuell nach drei Männern, die dabei beobachtet wurden, wie sie am 02. November 2017 in der englischen Stadt Hartlepool mehrere Male einen Windhund ins Wasser geworfen hatten.

 

Laut Zeugenberichten liefen die drei Männer mit neun Windhunden, die einen Maulkorb trugen einen Steg entlang, als einer der Männer einen Hund hoch hob und ihn ins Meer warf. Er zog ihn daraufhin wieder an seiner Leine aus dem Wasser, nur um ihn dann wieder dort hinein zu werfen.

 

Quelle: Hartlepool Mail

 

Zwar machten die Augenzeugen nur von einem Hund Fotos, doch sie gaben an, es habe so ausgesehen, als würden die Hunde "einer nach dem anderen" herausgezogen. Gegenüber der RSPCA sagten sie:

 

Sie wurden herausgezogen und aus einer Höhe von etwa 1,20 circa 2 Meter weit durch die Luft geschleudert, bevor sie im Wasser landeten. Der Wellengang war sehr stark und als sie wieder aufgetaucht waren, war mein erster Gedanke "Was, wenn sie von den Wellen an die scharfen, rostigen Seiten des Steges getrieben worden wären?"

 

Quelle: Hartlepool Mail

 

Windhunde sind schnelle und wendige Hunde. Daher besitzen sie wenig Körperfett und haben eine sehr dünne Haut. Daher sind sie sehr empfindlich, was extreme Temperaturen betrifft. Bei sehr kaltem oder sehr warmem Wetter muss man daher besonders auf sie Acht geben. Vor diesem Hintergrund erscheint die Tat der Männer noch trauriger. Die Hunde hätten nach ihrem Martyrium schwere gesundheitliche Schäden davontragen können.

 

Rita James, Sprecherin der Wohltätigkeitsorganisation Campaign Against Greyhound Exploitation and Death (CAGED) sagte:"Wenn man Windhunde zu dieser Jahreszeit ins eiskalte Wasser wirft, kann das lebensgefährlich sein." Sie fügte hinzu, dass die Nacken dieser Hunde so schmal seien, dass die Hunde auch durch das Hochziehen an der Leine einen Schaden hätten davon tragen können.

 

Quelle: Hartlepool Mail

 

Die Menschen vor Ort riefen die RSPCA an, aber als die Mitarbeiter dort ankamen, waren die Männer bereits nicht mehr da. Die Tierschutzorganisation sucht aktuell Hinweise zu diesen Männern, um sie zur Rechenschaft zu ziehen.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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