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Um ihr Junges zu schützen, nimmt dieses Gorillaweibchen ein völlig unbekanntes Verhalten an

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In den Virunga-Bergen in Ruanda haben die Wissenschaftler des Dian Fossey Gorilla Fund (DFGF) – ein internationaler Fond zur Erhaltung von Gorillas – bei einem Weibchen ein unbekanntes Verhalten beobachtet. Pasika ist tatsächlich das erste ihnen bekannte Gorillaweibchen, das sich einer Gruppe von Artgenossen nicht angeschlossen hat, um selbst für das Wohl ihres Babys zu sorgen.

 

 

maman et bébé gorilleQuelle: Dian Fossey Gorilla Fund

 

„Weibliche Berggorillas verbringen ihr Leben in einer Gruppe”

Der DFGF erklärt in einer Pressemitteilung, dass „weibliche Berggorillas wie Pasika normalerweise ihr ganzes Leben in einer Gruppe verbringen”. Jede Gruppe von Affen organisiert sich nach dem Prinzip der Hierarchie, mit einem Männchen mit „Silberrücken” an der Spitze, der für den Schutz und die Leitung der anderen verantwortlich ist.

 

protection gorillesQuelle: Dian Fossey Gorilla Fund

 

Wenn der “Silberrücken” der Gruppe stirbt, nimmt entweder ein anderes Männchen seinen Platz ein oder die Weibchen schließen sich einer neuen Gruppe an. Bisher hat kein Weibchen jemals alleine gelebt.

 

"Pasika, eine „unglaublich entschlossene” Gorilla-Dame"

 

Der männliche „Silberrücken” aus Pasikas Gruppe ist gestorben, als ihr Baby gerade erst zwei Monate alt war. Die anderen Weibchen der Gruppe warteten nicht lange und suchten sich eine neue Familie. Das Baby des einen Weibchens wurde allerdings von dem dominierenden Männchen der neuen Gruppe getötet. Das passiert häufig und erlaubt dem Männchen, sich gegenüber dem neuen Mitglied zu behaupten.

 

gorille des montagnesQuelle: Dian Fossey Gorilla Fund

Um dieses Risiko auszuschließen, beschloss Pasika, sich keiner neuen Primatengruppe anzuschließen und in einer oft feindlichen Umgebung alleine zurecht zu kommen. Für den DFGF ist dies der Beweis, dass es immer noch viel von den Berggorillas zu lernen gibt:

 

Das, was Pasika getan hat, zeigt die große Empathie, Intelligenz und Anpassungsfähigkeit, die Berggorillas besitzen. Es ist eindeutig, dass Pasika die Risiken kennt, die ein Gruppenwechsel für ihr Kind mit sich bringt, und sie zeigt sich unglaublich entschlossen, diesen zu entgehen.

 

Eine ungewisse Zukunft für das Gorillababy

 

Da eine solche Situation noch nie vorkam, sind die Forscher besorgt, was dem Weibchen und ihrem Baby widerfahren könnte. Trotz des Risikos, dem das Baby ausgesetzt wäre, wenn die Mutter einer neuen Gruppe beitreten würde, sind es die “Silberrücken”, die für einen häufig unerlässlichen Schutz ihrer Gruppenmitglieder sorgen.

 

bébé gorilleQuelle: Dian Fossey Gorilla Fund

 

Die zwei Primaten werden jedoch streng vom DFGF überwacht und es scheint ihnen bisher prächtig zu gehen.

 

Dr. Tara Stoinski, Vorsitzende  und Chefin der wissenschaftlichen Abteilung des DFGF, erinnert die Geschichte von Pasika vor allem daran, dass „nichts auf der Welt stärker ist als die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind”.

 

Via : The Dian Fossey Gorilla Fund

 

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Andrea A.