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Ukraine: Diese drei Bären lebten unter schlimmsten Bedingungen

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Am 22. November befreiten die Organisationen Lawrence Anthony Earth Organization, SOS Zoo und Bear Rescue in der Ukraine drei Braunbären, die im Osten des Landes in der Region Lviv in Gefangenschaft gehalten wurden.

 

Quelle: The Lawrence Anthony Earth Organization

 

Die Bären waren in einen winzigen Käfig eingesperrt. Sie hatten keinen Auslauf. Sie brauchten dringend medizinische Versorgung, für die ihr Besitzer nicht aufkommen konnte. Die Organisation befreite sie deshalb und brachte sie in den Nationalpark Synevir, wo es ein Rettungszentrum für Braunbären gibt.

 

"Schrecklich, unmenschlich und widerwärtig – mehr kann ich dazu nicht sagen"

 

Die beiden Organisationen führen regelmäßig Rettungsaktionen für Bären durch, die unter ähnlichen Bedingungen leben müssen.

 

Quelle: The Lawrence Anthony Earth Organizaiton

 

Die drei Bären lebten inmitten ihrer Exkrement in einem Käfig, der nur 35m2 groß war.

 

Der Gesundheitszustand der Bären war allerdings nicht der einzige Grund, warum diese so schnell wie möglich gerettet werden mussten. Die Bären mussten zuerst einmal unter Quarantäne gesetzt werden, bevor sie in den Nationalpark gebracht werden konnten. Die entsprechenden Gehege mussten unbedingt vor dem ersten Schnee fertig gestellt werden

 

Ein Wettlauf mit der Zeit

 

Dank der Hilfe der Tierschutzorganisationen, des Umweltministers, des Synevir Parks und zahlreicher freiwilliger Helfer und Spender konnten die Bären rechtzeitig in den Park gebracht werden.

 

Der Umzug der Bären wurde auf sechs Fernsehsendern live ausgestrahlt. Der Besitzer der Braunbären war anfangs nicht bereit gewesen, Kameras zuzulassen und so war die Stimmung sehr angespannt als die Tiere jeweils in einen Transportkäfig geführt wurden.

 

 

Das Transportfahrzeug befand sich in einem so schlechten Zustand, dass die Mitarbeiter während der 10-stündigen Fahrt keine Pause einlegten – aus Angst, das Fahrtzeug nicht mehr zum Laufen bringen zu können.

 

"Der Anfang einer möglichen Liebesgeschichte"

 

Die Bären konnten letztendlich ohne Schwierigkeiten in ihr vorübergehendes Gehege gebracht werden. Lionel de Lange, der Direktor der ukrainischen Lawrence Anthony Earth Organization sagt über die ersten Eindrücke von Borya, Boerie und Jen in ihrem neuen Umfeld:

 

Bereits innerhalb der ersten Minuten fühlten sie sich sehr wohl. Sie aßen und tranken. Borya fing an, sich aus Stroh ein Bett zu machen. Er schien sich auch einem Weibchen anzunähern, das wir kurz vorher gerettet hatten. Dies ist der Anfang einer möglichen Liebesgeschichte.

 

Quelle: The Lawrence Anthony Earth Organization

 

Nachdem die Bären behandelt wurden, werden sie ein friedliches Leben führen können.

 

Leider werden Bären oft gequält, vor Allem in Asien, wo sie oft wegen ihrer Gallen ausgebeutet werden. Vor zwei Monaten wurde ein Bär aus einer Gallenfarm in Vietnam gerettet. Kürzlich wurden zwei Bären befreit, die zehn Jahre in einem Käfig in Armenien gelebt hatten, um dort Touristen zu unterhalten.

 

Wenn ihr die Lawrence Anthony Earth Organization in der Ukraine unterstützen möchtet, könnt ihr hier klicken (Seite auf Englisch).

 

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Victoria Bach