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Über 200 Katzen wurden in diesem Ort in den letzten Wochen vergiftet

Rund um die Badeanlage der französischen Stadt Saint-Pierre-la-Mer sterben immer häufiger Katzen. Die Tierschutzorganisation SPA äußerte ihre Wut und Empörung über die Vergiftung von über 200 Katzen in den letzten Wochen.

 

Einige starben unter Qualen, klammerten sich am Leben fest. Die Katze einer Anwohnerin war ebenfalls gestorben und sie berichtete, dass sie vor ihrem Tod eine blaue Flüssigkeit erbrochen hatte.

 

chats-empoisonnés-aude-1Quelle: La Dépêche

 

Die Bewohner der Stadt begannen, sich gegenseitig zu verdächtigen und manche von ihnen sprachen sogar mit der Presse. Darunter Eliane, die der Zeitung La Dépêche du Midi sagte:

 

Bei uns läuft ein Idiot rum, der Katzen tötet. Und eines Tages werden wir ihn kriegen und dann wird es ihm sehr leid tun. So viele Katzen verenden auf meiner Terasse oder meinem Garten, ich kann einfach nicht mehr. Ich liebe Katzen und das macht mich unendlich traurig.

 

chats-empoisonnés-aude-2 Quelle: La Dépêche

 

Inzwischen wurden die Ergebnisse von Autopsien einiger Katzen veröffentlicht. Dem zufolge konnten im Magen der Tiere Spuren von Blei, Cannabis und Frostschutzmittel- alle höchst giftig für Katzen- nachgewiesen werden.

 

Und auch wenn es sich bei den meisten Opfern um Straßenkatzen handelte, wurden auch schon Hauskatzen vergiftet. Die zuständigen Behörden leiteten Ermittlungen ein, um den Schuldigen zu finden, doch mit jedem Tag ohne Hinweis steigt die Unruhe in der Nachbarschaft. André Ruiz, Sicherheitsbeauftrager des Bürgermeisters, erklärte:

 

Ein Misstrauen breitet sich aus. Die Menschen fangen an, sich gegenseitig zu verdächtigen. Das muss aufhören.

 

 

Bis heute hat man noch immer keine Spur vom Täter gefunden und die Menschen beginnen, ihren Katzen den Freilauf zu verbieten.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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