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Seht hier die Katzen, die Rom regieren

Katzen Rom Erbe
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Ihr liebt Katzen? Ihr interessiert euch für Geschichte oder Architektur? Dann solltet ihr unbedingt bald nach Rom fahren…

 

Die Meisten denken bei Rom natürlich erst an das Kolosseum oder den Trevi-Brunnen. Doch viele wissen nicht, dass es in der Stadt einen ganz besonderen Ort gibt, der alle Katzenfreunde überglücklich machen wird. Zwischen den antiken Ruinen des Largo di Torre Argentina und der Cestius-Pyramide befinden sich die Zufluchtsorte für die Katzen der Stadt.

 

Quelle: Favrify

 

Diese Katzen leben seit Jahren in den Ruinen Roms. Man schätzt, dass es mittlerweile ca. 400 Katzenkolonien gibt. Letztere können aber sehr klein sein und zum Beispiel aus nur zwei Katzen bestehen. In einem Video des BBC können wir den freiwilligen Helfern folgen, die diese Katzen rund um die Ruinen füttern.

 

Katzen waren schon in der Antike ein Teil Roms und waren auch immer sehr willkommen, da sie die Ausbreitung von Schädlingen kontrollierten. Die Einwohner der Stadt lieben Katzen so sehr, dass sie die Vierbeiner zum biokulturellen Erbe der Stadt ernannten. Man verlieh ihnen sogar den Status römischer Bürger. Einer der Freiwilligen sagt im Video:

 

Wir sehen sie genauso wie archäologische Stätten und Kunst. Wir haben Katzen als Teil davon aufgelistet. 

 

Es gibt auch einen besonderen Namen für die Frauen, die sich um die Katzen kümmern: gattare. Die berühmteste davon ist wahrscheinlich Anna Magnani, wie einer der Freiwilligen im Video erzählt.

 

Quelle: Favrify

 

2005 trat ein Gesetz in der Stadt in Kraft, das Misshandlung bestraft und die Sterilisation der Katzenkolonien fördert. Dies führte zu einem Rückgang der Katzen-Bevölkerung der Stadt. Die Eindämmung der Geburten und Viruskrankheiten, die bei Kämpfen und Paarungen übertragen werden, bedeutet aber auch, dass die übrigen Katzen länger leben.

 

In dem Video hört man einen Freiwilligen außerdem sagen:

 

Katzen gelten als unabhängig, als Freigeister. Krallen und Schnurren – sie können sowohl süß als auch aggressiv sein. Genauso wie diese Stadt beides zeigte – Zärtlichkeit sowie die Fähigkeit, im Zentrum der Geschichte und der Welt zu bleiben. 

 

Quelle: BBC

 

Via: BBC

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Louise Springham