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Tote „völlig eingefrorene“ Hunde als Folge der Kältewelle in den USA

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Seit einigen Tagen herrscht in den USA, genauer gesagt, im Norden und an der Ostküste des Landes, eine Kältewelle wie man sie dort noch nie zuvor gesehen hatte. Im Laufe der letzten Tage hat der Sturm bereits erhebliche Schäden angerichtet. Zahlreich Menschen und Tiere fielen ihm bereits zum Opfer.

 

Quelle: Smile Dog

 

Die Tierheime und Tierschutzorganisationen des Landes haben in den letzten paar Tagen einen Anstieg von Fällen, in denen Tiere vernachlässigt wurden, verzeichnet. Sie müssen daher öfter als sonst eingreifen, um Hunde und Katzen aus brenzligen Situationen zu retten.

 

Am vergangenen Donnerstag berichtete die Hartford Courant, dass eine 50-jährige ihren kleinen Pitbull in der Kälte die ganze Nacht angekettet in seiner Hundehütte angekettet gelassen hatte.

 

Die Tierärztin, die das Tier behandelte, gab an,  der Hund sei "völlig gefroren" gewesen, als die Frau morgens um 06:30 mit ihm in die Praxis kam. Er wies außerdem einige Zeichen von Unterernährung auf.

 

Quelle: Simplemost

 

Dieser Fall ist bei weitem nicht der einzige dieser Art, der in den letzten Tagen verzeichnet wurde. Einige Tage zuvor gab das Tierheim Detroit Dog Rescue in Detroit im US-Bundesstaat Michigan an, ein Mann habe seinen Zwergspitz in einem Käfig vor dem Gebäude der Organisation ausgesetzt, als diese noch nicht geöffnet waren. Das Tier hatte nachweislich die Nacht dort verbracht und wurde von den Mitarbeitern tot aufgefunden.

 

Quelle: Detroit Dog Rescue

Das Tierheim gab an, noch nie so viele Meldungen über Fälle von Tierquälerei bekommen zu haben wie in den vergangenen Tagen.

 

Wegen der gefallenen Temperaturen bekommen wir viel mehr Anrufe, Facebooknachrichten und E-Mails als normalerweise. […] Detroit Dog Rescue bekam in den letzten drei Tagen mehr als 600 Anrufe, Nachrichten und E-Mails. Wir tun alles dafür, um die Tiere vor der Kälte zu retten.

 

In Ohio im US-Bundesstaat New Orleans gab es ebenfalls viele Notrufe bezüglich Tieren, die sich wegen der Kälte in einer Gefahrensituation befanden. Die Presse berichtete über zahlreiche Fälle von Tieren, die unterkühlt waren.

 

In einem Video, das auf der Seite smiledog veröffentlicht wurde, führt der amerikanische Fernsehsender Shorewood Animal Hospital (Wisconsin) ein Interview mit dem Tierarzt Dr. David Rosene, der darauf hinweist, dass es im Winter als Haustierbesitzer einige essentielle Verhaltensregeln zu beachten gibt:

 

Als erstes, so sagt er, ist es wichtig, festzustellen, ob das Tier friert. Dann ist es wichtig, gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um es zu schützen.

 

Quelle: Jennifer Coates, DVM

 

Beispielsweise sollte man darauf achten, dass immer eine nicht eingefrorene Wasserquelle verfügbar ist. Außerdem sollte man dem Tier die Pfoten mit warmem Wasser waschen, wenn er von einem seiner Spaziergänge wieder kommt. Im Winter wird auf Straßen oft Salz gestreut. Dieses Salz dringt häufig in die Haut ein und führt dazu, dass sich der Hund oder die Katze vermehrt abschlecken, wodurch es zu Hautirritationen kommen kann.

 

Auch in Deutschland ist es aktuell mitunter sehr kalt. Gerade im Winter sollte man daher besonders vorsichtig sein und sein Tier niemals unbeaufsichtigt draußen lassen.

 

Es gilt die Faustregel: Wenn euch selbst kalt ist, friert euer Tier wahrscheinlich auch! Daher solltet ihr es schützen.

 

* * *

 

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Emilie Blanc