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Tausende Hunde und Katzen werden wegen der WM 2018 in Russland „abgeschlachtet“

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Am 14. Juni 2018 beginnt in Russland die 21. Fußball-Weltmeisterschaft. Um sich Touristen und Förderern aus allen Himmelsrichtungen als gastfreundliches Land zu zeigen, haben die Behörden der elf Gastgeberstädte beschlossen, tausende herumstreunende Katzen und Hunde zu töten.

 

Schätzungen zufolge leben in den elf Städten ungefähr 2 Millionen Hunde. Seit mehreren Monaten sammelte man zahlreiche Tiere in den Straßen ein, bevor man ihrem Leben ein Ende setzte. Manchmal sogar vor den Augen freiwilliger Organisationen, die einschreiten wollten.

 

Quelle: East2West

 

Dies betrifft vor allem die City Animal Protection Foundation, die Anfang Dezember mehrere Hunde verlor. Von all den Hunden, die auf den Baustellen oder in den Fabriken von Wolgograd lebten und um die sich die Organisation kümmerte, schaffte es nur einer dem „Massaker“ zu entkommen. Nadejda Sergueeva, eine freiwillige Mitarbeiterin der Organisation, teilte dem Onlineagazin Réveil Courrier mit:

 

Und das nur, weil er angebunden war. Im Dezember waren es sieben oder acht. Sie wurden alle gefangen, obwohl sie Halsbänder hatten. Die Wachleute haben uns erzählt, dass sie ein Bellen gehört haben und als sie rausgingen, waren die Hunde schon im Lieferwagen. 

 

Im Januar 2018 forderte der Präsident des Parlamentsausschusses für Ökologie und Naturschutz Vladimir Bourmatov den Sportminister Pavel Kolobkov auf, das „Schlachtprogramm“ zu stoppen.

 

 

Quelle: East2West

 

Die Regierung, die sich um den Ruf Russlands im Ausland sorgte, gab am 11. Januar 2018 bekannt, dass die Hunde und Katzen in den betroffenen Regionen für die Zeit der Weltmeisterschaft in Tierheimen unterkommen werden. Angesichts der Herausforderungen – den Jägern wurde sehr viel Geld gezahlt, um diese Aufgabe zu erfüllen -, scheint die „Säuberung“ der Straßen einfach kein Ende zu nehmen.

 

Ekaterina Dmitrieva, Direktorin der City Animal Protection Foundation, nimmt kein Blatt vor den Mund: die Tiere werden weiterhin getötet, während die Summen, die an die Tierheime gezahlt werden, Höchstwerte erreichen. In Jekaterinburg sind es 32 Millionen Rubel, das sind 460.000 Euro, die bereitgestellt wurden.

 

Quelle: East2West

 

Die FIFA ihrerseits möchte dazu nicht Stellung beziehen, obwohl sie zahlreiche empörte Briefe aus der ganzen Welt erhält.

 

Wir haben viele Briefe bekommen, aber wir haben so viel zu tun, dass wir es zur Kenntnis nehmen, aber Ihnen nicht helfen können. Wir bitten um Verständnis, es tut uns leid. 

 

Die Gemeinschaft Bloody FIFA 2018 (dt. Blutige FIFA 2018) kritisiert das Vorgehen Russlands und ruft zu einem Boykott der WM auf. Sie rief eine Petition ins Leben, die sich an Vladimir Putin richtet, um das Massaker zu beenden. Ihr könnt sie hier unterschreiben.

 

Quelle: East2West

 

Es ist nicht das erste Mal, dass Russland für den Umgang mit Tieren unter Beschuss genommen wird. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 wurden bereits tausende Hunde getötet, und zwar mit einem Giftpfeil aus einem Blasrohr.

 

Im Allgemeinen war die Vergabe der WM 2018 an Russland von Skandalen und Korruptionsvorwürfen umgeben. Mehrfache Anfragen, das Gastgeberland zu ändern, wurden von der FIFA abgelehnt.

 

Via: Réveil Courrier

 

 

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Andrea A.