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SIEG. In diesem Land erwartet Tierquäler nun eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren

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Die Regierung des vereinigten Königreiches ließ diese Woche verlauten, dass Tierquäler nun bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen können.

 

Bis jetzt lag die Höchststrafe, ungeachtet der Qualen, die den Tieren zugefügt wurden bei sechs Monaten und einer Geldstrafe. Allerdings verlangten Gerichte im ganzen Land, eine höhere Strafe verhängen zu können. Dafür gesorgt hatte vor Allem ein Fall bei dem ein Mann mehrere Welpen gekauft und diese zu Tode gequält hatte.

 

Quelle: Alamy

 

Der neue Entwurf erlaubt es Richtern, Tierquäler zu einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren zu verurteilen. Außerdem kann eine Geldstrafe verhängt werden, die in ihrer Höhe unbegrenzt ist und es kann ihnen verboten werden, in Zukunft Tiere zu halten.

 

"Wir sind ein Land der Tierliebhaber und daher müssen wir sicherstellen, dass diejenigen, die Tieren Gewalt antun entsprechend bestraft werden",  sagte Umweltminister Michael Gove als er seinen Entwurf am 30. September vorstellte.

 

Quelle: RSPCA

 

Da der Tierschutz in jedem Landesteil einzeln organisiert ist, wird das neue Gesetz nur für England gelten. Allerdings gab die Schottische Regierung an, die Strafe ebenfalls auf fünf Jahre ausweiten zu wollen. In Nordirland ist dies bereits der Fall. In Wales bleibt die Höchststrafe erst einmal bei sechs Monaten aber hoffentlich wird sich die Regierung auch hier bald ein Beispiel an den Nachbarländern nehmen.

 

Britische Tierschutzgruppen freuen sich über diese Neuigkeiten. David Bowles von der Tierschutzorganisation RSPCA sagte:

 

Wir finden, dass die Strafen nun endlich angemessen sind und hoffen, dass diese als Abschreckung dienen werden […] Michael Gove's Versprechen, das Strafmaß an Nordirland anzupassen soll Menschen davon abhalten, ihre Tiere zu misshandeln und zu vernachlässigen. 

 

Andere Tierschutzgruppen fügten hinzu, dass so auch Menschen, die an organisierten Hundekämpfen beteiligt sind besser bestraft werden können.

 

Quelle: Getty 

 

Das Gesetz wird bis Ende des Jahres verfasst werden.

 

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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Kirsty Wilkinson