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SIEG. Die „schlimmste Hunderennbahn der Welt“ schließt endlich seine Tore

Das canidrome im südostasiatischem Macau ist als "schlimmster Hunderennplatz der Welt bekannt".

 

Quelle: Grey2K USA Worldwide

 

In den letzten Jahren wurde die Einrichtung immer wieder unter Druck gesetzt und am 1. Juli errangen Tierschützer endlich einen Sieg. Die Regierung von Macau entschied, dass die Bahn bis 2018 schließen soll.

 

In einer Studie der amerikanischen Tierschutzorganisation Grey2K wurde der Rennplatz als "der schlimmste der Welt" bezeichnet. Sie dokumentierte, dass im Jahre 2010 über 383 Hunde dort ihr Leben lassen mussten, fast 30 jeden Monat.

 

In vielen Ländern werden ausgemusterte Rennhunde an Familien vermittelt, doch canidrome hat keine derartige Regelung. Wenn die Hunde zu alt werden, um an den Rennen teilzunehmen, schläfert man sie ein.

 

Quelle: Grey2K USA Worldwide

 

Ein Trainer, der anonym bleiben möchte, berichtete der Zeitung The Guardian, wie es auf dem Rennplatz zugeht:

 

Viele Tierschutzorganisationen berichten, dass die Besitzer die Hunde nur als Geldanlage sehen. Wenn die Tiere sich verletzen, zahlt niemand die Tierarztkosten. Sie werden einfach getötet.

 

Die Rennbahn liegt zwischen Spielcasinos und Clubs und importiert Hunde aus der ganzen Welt. Die Tiere werden gezwungen, gegeneinander anzutreten und ihren Besitzern Geld einzubringen.

 

Quelle: Grey2K USA Worldwide

 

Christine Dorchak, die Präsidentin von Grey2K, erklärte der Webseite The Dodo:

 

Canidrome ist die schlimmste Rennbahn der Welt. Es gibt kein Vermittlungsprogramm. Kein Hund überlebt und in den letzten 50 Jahren mussten tausende von Windhunden für die Rennen sterben. 

 

Die Organisation hatte sich in der Vergangenheit mit dem Tierheim ANIMA in Macau zusammengetan, um über 650 ehemaligen Rennhunden bei der Schließung von canidrome ein neues Zuhause zu vermitteln.

 

Quelle: Grey2K USA Worldwide

 

2012 behauptete die Rennbahn zwar, dass ein Vermittlungsprogramm gestartet werden würde, doch der Leiter von ANIMA berichtete, dass nur drei Tiere in Wirklichkeit ein neues Zuhause bekommen hatten.

 

Die endgültige Schließung der Rennbahn ist Tierschützern aus der ganzen Welt zu verdanken, die jahrelang dafür gekämpft haben. Es handelt sich um einen großen Sieg für den Tierschutz, der Hoffnung für die Zukunft gibt!

 

Quelle: Tracy Motz

 

Anima, Grey2K und die italienische Tierschutzorganisation Pet Levieri haben sich inzwischen zusammengetan und ein Projekt für die geretteten Windhunde ins Leben gerufen, um für die 650 Hunde neue Familien zu finden.

 

Wenn ihr gerne bei der Vermittlung helfen möchtet, könnt ihr hier ihre Facebook Seite besuchen.

 

Wenn ihr gerne für Grey2K und ihre großartige Arbeit spenden würdet, könnt ihr dies hier tun.

 

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