Tierschutz

SIEG – Bali verbietet Hundefleisch nur zwei Monate nachdem Undercover-Ermittlungen für Diskussionen gesorgt hatten

Zwei Monate nach dem Emittlungen durch die Animals Australia (AA) das Ausmaß des Hundefleischhandels in Bali aufgedeckt hatten, hat der balinesische Gouverneur Mangku Pastika nun eine Verordnung erlassen, die dem ein Ende setzen soll.

 

Dieser Fortschritt ist das Resultat der geheimen Ermittlungen, die weltweit für Diskussionen gesorgt hatten. Eine Petition der Animals Australia, die über 170 000 Menschen in 159 Ländern erreichte, trug auch ihren Teil dazu bei.

 

Quelle: Animals Australia

 

Die Entscheidung wurde gefällt, nachdem die AA enthüllt hatte, dass auf der Touristeninsel Hunde, teilweise Haustiere, mit grausamen Fallen  gefangen wurden. Bei den Fallen handelte es sich oft um Giftfallen, was zu Bedenken bezüglich der Qualität des Fleisches führte.

 

Erschreckenderweise gelangte das Fleisch sogar in die Touristendindustrie. Einige Händler täuschten die Touristen, indem sie ihnen Hundefleisch als Hühnerfleisch verkauften.

 

Quelle: Animals Australia

 

Die Geheimermittler fanden heraus, dass jährlich etwa 70 000 Hunde für Hundefleisch geschlachtet werden.

 

Lyn White, die Leiterin der Untersuchung der AA erklärte, wie wichtig die neue Verordnung ist.

 

Die Entscheidung des Gouverneurs Pastika ist eine sehr folgenschwere. Sie wird nicht nur tausende Hunde von ihren schrecklichen Qualen befreien, sondern sie wird auch dazu beitragen, dass die Menschen auf Bali wieder die positive Beziehung zu ihren Hunden herstellen, die sie bereits seit Jahrhunderten pflegen. 

 

Quelle: Animals Australia

 

Laut Coconuts Bali verkündigte der Gouverneur auch, dass der Verkauf von Hundefleisch, Aufklärungsarbeit über den Handel mit diesem Fleisch und entsprechende Alternativen noch einmal im Speziellen diskutiert werden müssten.

 

White sagt weiter:

 

Der Verzehr von Hundefleisch gehört nicht zur balinesischen Kultur. Er wurde von einer kleinen Gruppe von Menschen eingeführt, die in den 70er Jahren auf die Insel kamen, um in der Tourismusbranche zu arbeiten. Tausende von Jahren hatten die Hunde auf Bali im Einklang mit den Einheimischen gelebt. Wir hoffen, dass dies bald wieder der Fall sein wird. 

 

Quelle:  Animals Australia

 

Diese Entscheidung ist ein Meilenstein im Kampf gegen Hundefleisch. In anderen Ländern, in denen Hundefleisch gegessen wird, wie zum Beispiel in Südkorea und in China, geht der Verzehr glücklicherweise immer weiter zurück.

 

Doch der Kampf ist noch nicht zu Ende. Wir müssen uns weiter für diese Sache einsetzen, bis der Handel mit Hundefleisch gänzlich verboten ist. Die LCA hat im Kampf gegen diese entsetzliche Industrie schon einiges erreicht. Wenn ihr diese wichtige Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr hier klicken.

 

Hier kommt ihr zur Petition gegen die Abschlachtung tausender Hunde und Katzen.

 

 

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