Schönes

Sie weigert sich, sich von dem behinderten Kätzchen zu trennen, das sie im Einsatz gefunden hat

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Es war im Jahr 2008, als die Amerikanerin Christina Bouldin mit der amerikanischen Armee nach Afghanistan geschickt wurde.

 

christine-felix-1Quelle: Christine Bouldin

 

Der Einsatz der jungen Frau war fast beendet, als Kollegen sie über eine Katze und ihr Katzenbaby informierten, die sich vor der Militärbasis aufhielten. Neugierig suchte sie nach ihnen und fand ein ganz besonderes Kätzchen.

 

Dem kleinen Tigerkätzchen mit den riesigen Ohren gelang es nicht, aufrecht zu gehen, ohne zur Seite zu kippen.

 

So etwas habe ich noch nie gesehen. Sie hat mir so leid getan. Sie konnte sich nicht aufrichten und ist jedes Mal hingefallen, als sie es versucht hat.

 

christine-felix-2Quelle: Christine Bouldin

 

Die Samtpfote, die von Christina "Felix" getauft wurde, leidet unter einer Hypoplasie der Wirbelsäule, eine Krankheit, welche die Bewegungsfähigkeit einschränkt. Das häufigste Symptom ist die Unfähigkeit, sein Gleichgewicht zu halten.

 

Zunächst war das Kätzchen scheu und hat sich vor der Soldatin versteckt. Doch als Felix sah, dass seine Mutter keine Angst vor ihr hatte und sich streicheln ließ, entspannte er sich zunehmend.

 

christine-felix-3Quelle: Christine Bouldin

 

Christine entschied sich, den Katzen jeden Tag Futter und Wasser zu bringen. Felix ließ sich sogar von ihr auf den Arm nehmen und sie half ihm dabei, das Gleichgewicht zu halten und sich zu ernähren.

 

Doch eines Tages bemerkte Christine, dass die Mutter verschwunden war und ihr Junges zurückgelassen hat. Sie begriff, dass sie alles tun musste, um dem kleinen Felix zu helfen.

 

Da Tiere nicht im Camp erlaubt waren, entschied sie mit Hilfe einer Freundin, vor dem Camp einen kleinen Unterschlupf für die Katzen zu bauen.

 

christine-felix-4Quelle: Christine Bouldin

 

Ein paar Tage später baute eine andere Freundin sogar ein richtiges Miniaturhaus, bei dem Christine jeden Tag vorbeikam. Sie brachte dem Kätzchen jeden Tag Futter, das sie sich von ihrer Familie aus dem US-Staat North Carolina schicken ließ.

 

Zwischen Christina und Felix wuchs eine enge Freundschaft und die Soldatin konnte es jeden Tag kaum erwarten, die Katze zu besuchen. Sie wurden schnell unzertrennlich.

 

Er ist so süß und man merkt einfach, wie sehr er wertschätzt, dass ich mich jeden Tag um ihn kümmere. Mir steigen die Tränen in die Augen, wenn er mich ansieht, als sei ich seine Mutter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Léa Marie