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Sie stiehlt den Hund ihres Nachbarn und wirft ihn aus dem Fenster. Jetzt geht sie ins Gefängnis

Im Januar wurde eine Vierundreißigjährige vom Gericht der französischen Stadt Lisieux für Tierquälerei und das Töten eines Hundes verurteilt.

 

Insgesamt wurde sie in acht Anklagepunkten schuldig gesprochen. Zwischen 2014 und 2016 hatte sie mehrmals Tiere gequält, doch die schlimmste Tat geschah am 22. Mai 2016.

 

An diesem Tag betrank sich die Frau und brach daraufhin in die Wohnung ihrer Nachbarn ein. Sie stahl ihren Hund und kehrte mit ihm in ihre eigene Wohnung zurück. Als die Polizei eintraf, drohte sie zunächst damit, das Tier zu erwürgen, bevor sie es aus dem Fenster des zweiten Stocks warf. Der Hund musste in Folge des Sturzes eingeschläftert werden.

 

bichon-defenestre-1Archivbild. Quelle: Chiothoussin.fr

 

Im Mai 2015 setzte die Verurteilte ihren eigenen Jack Russel Terrier in einem Müllcontainer aus. Das Tier überlebte wie durch ein Wunder.

 

Während des Prozesses wurde die Frau von einem Experten als "eine ausgegrenzte Frau, die immer sozial immer tiefer abrutscht" bezeichnet. Allerdings wurde unterstrichen, dass sie nicht geistig gestört sei.

 

Schlussendlich wurde sie zu 8 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 724 Euro verurteilt. Außerdem muss sie 1.000 Euro an ihren Nachbarn zahlen. Dies ist allerdings nur ein schwacher Trost für den Mann, der seinen Hund verloren hat.

 

In Deutschland können mutwillige Tierquäler bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Via : Lepaysdauge

 

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