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Sie setzt sich sich seit 30 Jahren für gequälte und misshandelte Tiere ein – jetzt wird ihr Engagement gewürdigt

Bereits seit 30 Jahren widmet die Engländerin Jan Creamer ihr Leben misshandelten und gequälten Tieren in Laboren, Zirkussen, Massentierhaltungsbetrieben und Schlachthöfen. Die heute 65 jährige kämpft an allen Fronten und hat sogar selbst eine Tierschutzorganisation gegründet -die Animal Defenders International, die in Sachen Tierschutz bereits viel erreichen konnte.

 

Quelle: Lion Ark

 

Jan Creamer wurde dabei immer von ihrem Ehemann Tim Phillips begleitet, auch wenn, wie sie gegenüber der englischen Zeitung The Mirror erklärte, der Kampf für die Rechte der Tiere nicht immer einfach war und die beiden bereits in so manche gefährliche Situation brachte.

 

Quelle : Lion Ark

 

Ob Löwen, Bären, Tiger oder Affen, durch den Einsatz der beiden konnten bereits hunderte von Tieren gerettet werden. Eine ihrer Rettungsaktionen führte sie nach Peru und nach Bolivien, wo sie 60 Löwen aus einem Zirkus retten konnten, wo sie in winzige Käfige eingesperrt waren.

 

Zu Ehren der Arbeit seiner Frau produzierte Tim Philipps den Film Lion Ark, der im Jahr 2013 erschien und in der einige ihrer Rettungsaktionen in Südamerika zu sehen sind.

Tim sagte:

 

 Allein in Peru haben wir über einhundert Tiere gerettet. Wir konnten 30 Löwen wieder nach Afrika zurück bringen und einige Bären konnten in ein Waldgebiet in Chile gebracht werden.

 

Quelle : Lion Ark

 

Einer der größten Erfolge der beiden war die Verurteilung der englischen Affendompteurin Mary Chipperfield, die dem Fernsehsender BBC einige Affen zur Verfügung gestellt hatte. Jan und Tim filmten Mary Chipperfield mit versteckter Kamera.

 

Auf dem Bildmaterial war deutlich zu sehen, dass die Tiere mit grauenvollen Methoden trainiert werden. Sie wurde daraufhin zu einer Geldstrafe von umgerechnet circa 9450 € verurteilt.

 

Quelle: Lion Ark

 

Bei ihren Rettungsaktion wurden die beiden des Öfteren bedroht.  Als sie versuchten, Tiger und Löwen aus dem Wanderzirkus Akef Egyptian Circus, der in Afrika auf Tournee war, zu retten, machten sie Bekanntschaft mit einem Händler, der an den Knochen der Tiger interessiert war und ihnen klar machte, dass sie so schnell wie möglich verschwinden sollten.

 

Quelle: Lion Ark

 

Durch die Arbeit der beiden wurde die Situation der Tiere in mehreren Ländern deutlich verbessert. In manchen Ländern wurden Zirkusse mit Tieren mittlerweile sogar gänzlich verboten. Hauptziel der Organisation ist immer die Wiedereingliederung der Tiere in ihren natürlichen Lebensraum auch wenn das, wie bei den Löwen aus dem ägyptischen Zirkus, leider nicht immer möglich ist.

 

Ihre Zähne werden zerdrückt, ihnen werden die Finger an den Tatzen abgeschnitten, damit die Krallen nicht wachsen. Außerdem wird ihnen die Möglichkeit genommen, selbst zu jagen.

 

Quelle: Lion Ark

 

Anfang September wurde Jan Creamer von der Albert Einstein Foundation für ihre Arbeit geehrt und war somit eine von 100 Personen, die den Titel "Visionär" erhielten. Zu den anderen Preisträgern gehörten unter anderem der Autor Salman Rushdie und Paul Allen, der Mitgründer von Microsoft.

Sie sagt dazu:

 

Ich fühle mich geehrt und freue mich darüber, dass der positive Einfluss der Arbeit der Animal Defenders International gewürdigt wird. Die Auswirkungen, die das Handeln des Menschen auf andere Arten hat, sind verheerend.  Wir müssen unser Verhalten gegenüber den anderen Lebewesen, mit denen wir auf diesem Planeten leben, ändern. 

 

Via : The Mirror

 

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