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Sie setzt ihren kranken Wüstenfuchs auf eine vegane Diät – Internetnutzer sind empört

Wüstenfuchs lebt vegan
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Die Spanierin Sonia Sae adoptierte 2014 einen zahmen Wüstenfuchs namens Jumanji. Sonia ist leidenschaftliche Tierschützerin und überzeugte Veganerin, also beschloss sie, ihr neues Haustier mit veganem Katzenfutter zu ernähren.

 

Das Problem dabei war, dass Wüstenfüchse Fleischfresser sind und ihre Ernährung hauptsächlich aus Eidechsen, Vögeln und Eiern besteht, auch wenn sie zusätzlich Früchte essen können.

 

Einige Bilder, die Sonia kürzlich auf Instagram postete, beunruhigten zahlreiche Internetnutzer. Man sieht dort Jumanji in einem erbärmlichen Zustand, er ist abgemagert und entkräftet.

 

Quelle: Sonia Sae

 

Sonia selbst erkennt an, dass ihr Tier an Haarausfall und starkem Gewichtsverlust leidet sowie teilweise blind ist, aber sie sieht die Ursache dafür nicht in der Ernährung, die sie dem Wüstenfuchs bietet.

 

Quelle: Sonia Sae

 

Alice Natanya verfasste einen langen Kommentar auf Facebook, in dem sie die eingeschränkte Ernährung, die Sonia Jumanji vorschreibt, kritisierte:

 

Sonia weigerte sich, auf Experten zu hören, die von der Art, wie sie Jumanji behandelt, sehr betroffen sind und wegen der Gesundheit des Wüstenfuchses Kontakt zu ihr aufnahmen. 

 

Quelle: Sonia Sae

 

Mehrere Organisationen, die sich auf Wüstenfüchse spezialisieren, schlugen ebenfalls die Alarmglocke. Die Organisation Foxes and Friends schrieb auf ihrer Internetseite:

 

Die Ernährung eines häuslichen Wüstenfuchses sollte seine Ernährung in der Natur widerspiegeln. Dies beinhaltet Hundefutter, das reich an hochwertigem Fleisch ist, solche Futtermarken, die wilden Hunden vorbehalten sind, Katzenfutter, Fleisch, Insekten, Mehlkäfer, personalisierte Mischungen oder alle möglichen Kombinationen daraus. 

 

Die Organisation präzisierte im Übrigen, dass die Nahrung eines Wüstenfuchses immer Fleisch beinhalten muss. Wegen Jumanjis Zustand wurde eine Petition ins Leben gerufen, um Sonia dazu zu bringen, Verantwortung zu übernehmen, oder zumindest durchzusetzen, dass ihr das Tier entzogen wird.

 

Sonia verteidigte sich, indem sie behauptete, dass die gesundheitlichen Probleme ihres Wüstenfuchses von einer Pollen-Allergie herrührten und er zudem Taurin und Lysin verabreicht bekäme, Aminosäuren, die für Fleischfresser unabdingbar sind. Anschließend wendete sie sich in einer Nachricht an alle, die sie der Tierquälerei beschuldigten:

 

Sie benutzen das Wort „Misshandlung“, um die Tatsache zu beschreiben, dass ich ihm Nahrung gebe, von der noch kein Tier gestorben ist. Trotz des eindeutigen Widerspruchs, bringen alle anderen nicht-veganen Alternativen eine standardmäßige Misshandlung mit sich. 

 

Quelle: Sonia Sae

 

Sonia versprach außerdem, als nächstes ein Video auf YouTube zu veröffentlichen, um zu beweisen, dass es Jumanji gut gehe.

 

Via: The Independent

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Andrea A.