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Sie quälen und verbrennen einen Igel lebendig, dann teilen sie das Video – Jetzt bekommen sie ihre Strafe

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Am 3. Februar wurde die Polizei von Vic-en-Bigorre im Süden Frankreichs wegen eines Igels gerufen, der gequält und dabei gefilmt wurde. Anschließend stellte man das Video ins Internet.

 

In besagtem Video, das später gelöscht wurde, konnte man deutlich zwei Personen sehen, die einen Igel quälten, den sie am Straßenrand gefunden hatten. Eine der Personen machte auf dem Rücken des Igels ein Feuer. Das Tier versuchte zu entkommen, aber wurde schnell wieder gefangen.

 

Der Igel erhielt einen Tritt und prallte gegen eine Mauer. Derjenige, der ihm den Tritt versetzte, fing an mit ihm zu spielen wie mit einem Ball.

 

 

Danach nahmen die Personen einen Benzinkanister zur Hand und spritzten das Benzin über den Igel, bevor sie ihn lebendig verbrannten. Während der gesamten Szene konnte man die Gesichter der Personen sehen. Sie schienen in einem „Zustand der Euphorie und Belustigung“ zu sein, wie die Polizisten in den sozialen Netzwerken berichteten.

 

Mittlerweile wurden sie identifiziert und von der Polizei vernommen. Als nächstes müssen sie vor dem Vertreter der Staatsanwaltschaft erscheinen.

 

Die Tat machte in den sozialen Netzwerken schnell die Runde und rief zahlreiche Reaktionen hervor – vor allem von Seiten der Tierschutzorganisationen.

 

 

Drei unter ihnen, ASPAS Nature, la Fondation 30 Millions d’Amis und SPA, beschlossen, Anklage zu erheben. Dennoch können sie die Angeklagten nicht der Tierquälerei beschuldigen. Das Strafgesetzbuch erkennt diese Art der Anklage nur bei Haustieren, gezähmten Tieren oder solchen in Gefangenschaft an.

 

 

Dennoch erinnert Frédéric Freun, Direktor der Organisation Oeuvre d’assistance aux bêtes d’abattoirs auf der Nachrichtenseite La Dépêche daran:

 

Der Igel hat [in Frankreich] nach der Verordnung vom 23. April 2007 (ABl. 10/05/2007), die eine Liste aller in der Region geschützten Landsäugetiere und die Bedingungen ihres Schutzes festlegt, einen solchen Schutzstatus. Es ist verboten, ihn zu verstümmeln, zu töten, zu transportieren, auszustopfen und zu verkaufen.

 

Bei einem Verstoß kann man mit bis zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 150.000€ belangt werden.

 

Die Organisation Fondation 30 Millions d’Amis betonte zudem, dass in Frankreich jährlich 2 Millionen Igel sterben.

 

Erst vor zwei Monaten wurden zwei Männer verurteilt, die Igel töteten, um sie zu essen.

 

In Deutschland stehen Igel wie Wildtiere unter Naturschutz. Es ist verboten, sie zu fangen oder wie Haustiere zu halten. Laut §17 des Tierschutzgesetzes können Tierquäler mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe belangt werden.

 

 

 

 

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Victoria Bach