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Schwertwale können sprechen wie Menschen – Organisationen fordern ihre Freiheit

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Die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie im Marineland Park in Antibes zeigen, dass Schwertwale in der Lage sind, Wörter wie „hello“ oder „bye bye“ auszusprechen. Für Tierschutzorganisationen ist diese Entdeckung ein weiterer Beweis dafür, dass Wale nicht in Gefangenschaft gehalten werden dürfen.

 

marinelandQuelle: Kimmela Center for Animal Advocacy

 

Die Studie, die 2014 und 2015 mit dem Schwertwal Wikie durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, zu bestätigen, ob diese Wale in der Lage waren, die Sprache einer Spezies zu imitieren, die nicht unter Wasser lebt. Sie bestätigt damit, dass die Tiere die Fähigkeit besitzen, eine andere Kulturform aufzunehmen und in ihre eigene zu übertragen.

 

Vorangegangene Studien zeigten schon, dass Schwertwale innerhalb verschiedener Gruppen in freier Wildbahn „Sprachen“ entwickelt hatten. Schwertwale können mit Schwertwalen anderer Gruppen sowie Seehunden und Delfinen kommunizieren.

 

captivité orquesQuelle: Milan Boers

 

Ihre Fähigkeit, neue Verhaltensweisen zu entwickeln und zu übertragen, erstreckt sich ebenfalls auf den Bereich der Jagd. Gewisse Gruppen entwickeln ihre eigenen Techniken, um sie später jüngeren Generationen beizubringen.

 

Dank dieser neuen Studie erstreckt sich die Lernfähigkeit der Schwertwale nun auch auf die Welt außerhalb der Meere. Auch wenn die Töne manchmal nicht eindeutig sind, zeigte Wikie, dass er in der Lage ist, kurze Ausdrücke zu wiederholen – manchmal direkt beim ersten Versuch.

 

Trotzdem sagte Josep Call, Spezialist für kulturelle Entwicklung des Geistes an der St. Andrews Universität in Schottland:

 

Es gibt keinen Beweis dafür, dass [Schwertwale] wirklich den Sinn des Wortes „Hallo“ verstehen.

 

Für Organisationen ist diese Entdeckung in erster Linie ein neuer Beweis dafür, dass man Walen ihre Freiheit lassen und sie nicht in Wasserparks oder Aquarien einsperren sollte.

 

libération des orquesQuelle: PETA France

 

In einer Erklärung auf ihrer Seite hebt PETA Frankreich hervor, dass die Art der Durchführung dieser Studie an den Schwertwalen in Gefangenschaft im Gegensatz zum Wohlergehen der Tiere steht:

 

Ironischerweise wurde diese Untersuchung, die erneut die Intelligenz dieser Lebewesen zeigt, in einem Betonbecken im Wasserpark durchgeführt. Dort sind die Tiere eingesperrt und werden allem beraubt, was ihnen bekannt und wichtig ist. All das nur für das Geld der Besucher.

 

Noch viel ironischer ist, dass diese Untersuchung einen Tag nach dem Beschluss durchgeführt wurde, dass man Wale in Gefangenschaft nicht züchten darf.

 

Obwohl die Gefangenschaft in Wasserparks immer wieder kritisiert wirf und einige sogar darauf verzichten, eingesperrte Delfine und Schwertwale zu behalten, gibt diese Studie den Organisationen ein weiteres Mal Recht.

 

 

In Deutschland gibt es nur noch zwei Einrichtungen, in denen Meeressäuger gehalten werden. Die Delfinarien in Nürnberg und im Zoo von Duisburg. Es gibt jedoch schon seit einiger Zeit Petitionen im Internet, in denen verlangt wird, sie zu schließen und die Meeressäuger in die Freiheit zu entlassen. Wenn ihr mehr über die beiden Delfinarien wissen möchtet, klickt hier.

 

Die Organisation PETA Deutschland kämpft schon seit geraumer Zeit für die Rechte und die Erhaltung der Tiere. Wenn ihr sie in ihrer Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr hier für den Tierschutz spenden.

 

Um Wikie „reden“ zu hören, könnt ihr dieses Video anschauen:

 

 

 

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Holidog möchte das Leben Ihres Vierbeiners erleichtern. Ganz egal ob Sie in den Urlaub fahren und einen Tiersitter brauchen (hier testen) oder Ihren Liebling jeden Monat mit einem fantastischen Geschenk verwöhnen wollen (Ihr Hund wird begeistert sein!). Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

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Victoria Bach