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Wieder ist ein Pferd auf einer Rennstrecke kollabiert, nachdem es gewaltsam zu Höchstleistungen angetrieben wurde und keinen interessiert’s

Auf einer Rennstrecke in Saratoga, einer Stadt im US-Bundesstaat New York, ereignete sich kürzlich der dritte Todesfall innerhalb von zwei Monaten. Ein junges Pferd war dort Ende Juli zusammengebrochen.

 

Wanztbwicked war erst drei Jahre alt, als er am 22. Juli 2017 während des Trainings zusammenbrach. Er wurde eingeschläfert, nachdem er sich schlimme Verletzungen zugezogen hatte. Die Art der Verletzung wurde allerdings nicht bekanntgegeben.

 

Third Victim (Already) at Saratoga ’17JULY 24, 2017Wanztbwicked, a 3-year-old colt who was last raced at Monmouth in…

Posted by Carolyn Hyatt – A Citizen Against Doping or Mistreatment of Race Horses on Monday, July 24, 2017

 

Wanztbwicked ist nicht nur das dritte Pferd, das in dieser Saison auf der Rennbahn von Saratoga starb, sondern auch eines von über 50 Pferden insgesamt, die im Jahr 2017 in New York gestorben sind. Letztes Jahr starben in Saratoga 17 Pferde.

 

Da Pferderennen den Tieren viel Energie abverlangen, ist das Risiko für Brüche, Verstauchungen und generell für Erschöpfung extrem hoch. Sie kommen an ihre Belastungsgrenze, stoplern und brechen häufig zusammen – und das während sie circa 60 km/h schnell laufen.

 

Diese Unfälle sind sowohl für den Reiter als auch für das Pferd sehr gefährlich. Aber da Pferderennen ein Millionengeschäft darstellen, herrscht ein großer Druck, immer schneller zu rennen, selbst mit verletzten Tieren. Wenn ein Pferd verletzt ist, werden ihm starke Medikamente gegeben und es wird dazu gezwungen, trotz der Verletzung zu rennen. Die Pferde werden nur als Wegwerfprodukte betrachtet, wenn der grausame Sport sie mürbe gemacht hat.

 

Quelle: Animals Australia

 

Tierschutzgruppen verurteilen diese schrecklichen Methoden schon seit Jahren. In einem Artikel, der im Jahr 2012 von der New York Times veröffentlicht wurde, wird geschätzt, dass auf amerikanischen Rennbahnen pro Woche circa 20 Pferde sterben -die meisten davon aufgrund einer übermäßiger Verabreichung leistungssteigernder Mittel.

 

Solche Zwischenfälle sind erschreckend weit verbreitet. 2014 stellte die Peta diesbezüglich Ermittlungen an. Amerikanische Jockeys wurden daraufhin unter anderem beschuldigt, die Tiere durch Elektroschocks dazu zu bringen, schneller zu laufen.

 

Auf den folgenden Webseiten könnt ihr mehr über Organisationen erfahren, die sich für die Rennpferde einsetzten: Homes For Horses CoalitionUnwanted Horse CoalitionThoroughbred Aftercare Alliance

 

Via The Dodo

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