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Die Polizei durchsucht ein Haus und findet dabei verängstige Orang-Utan Babys eingesperrt in winzigen Transportbehältern

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Am 21. August dieses Jahres machte die Polizei in der indischen Stadt Potianak in West Borneo eine schreckliche Entdeckung. Bei einer Hausrazzia fanden sie zwei völlig verängstigte Baby Orang-Utans, die in Käfige eingesperrt waren.

 

Quelle: International Animal Rescue

 

Das einjährige Männchen und das acht Monate alte Weibchen wurden aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen. Wahrscheinlich wurde ihre Mutter von Jägern vor ihren Augen getötet, sodass sie als Haustiere verkauft werden konnten. Als die Behörden vor Ort ankamen, sahen sie, dass die Affen in Transportbehälter gepackt wurden, was bedeutete, dass sie kurz davor standen verschickt zu werden.

 

Die Polizei alarmierte daraufhin die Tierschutzorganisation International Animal Rescue (IAR). Da dies leider kein Einzelfall ist, wussten die Mitarbeiter der Organisation sofort, was zu tun war.

 

Ein Tierarzt der IAR, der die Tiere untersucht hatte, erklärte, in welch schlimmen Zustand die Tiere sich befanden.

 

Einer von ihnen hört nicht auf, hin- und her zu wippen. Dies ist kein normales Verhalten und zeigt welchem Stress die Tiere ausgesetzt sind.

 

Quelle: International Animal Rescue

 

Die extrem unruhigen Tiere wurden sofort in die Einrichtung der IAR in der Stadt Ketapang in West Kalimatan gebracht, in dem bereits 111 Orang-Utans lebten, die das selbe Schicksal erlitten haben.

 

Diese zwei Jungtiere waren viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden, was bedeutet, dass ihnen wichtige Nährstoffe fehlten. Außerdem hatten sie nicht die Chance, ihre Instinkte zu entwickeln.  Key sagte dazu:

 

Mitten im Wald wurden sie ihren Müttern weggenommen und in kleine, stickige Boxen gesteckt. Diese beiden Babys gehören zu ihren Müttern, die ihnen normalerweise vermitteln, was Liebe und Geborgenheit bedeutet. Stattdessen wurden sie alleine und weit weg von zuhause völlig verängstigt im Dunkeln eingesperrt.

 

Quelle: International Animal Rescue

 

Bis man sicher sein kann, dass die Tiere völlig gesund sind, stehen sie noch unter Quarantäne. Danach werden sie von "Babysittern" beaufsichtigt, die sicher stellen werden, dass es den Kleinen gut geht und die ihnen helfen werden, Kontakte zu anderen Orang-Utans zu knüpfen, sodass diese irgendwann wieder in die Freiheit entlassen werden können.

 

Wenn ihr die Organisation International Animal Rescue unterstützen möchtet, könnt ihr hier spenden.

 

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Ciara Blackledge