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Organisation möchte ein neues Pflegezentrum für Wildtiere errichten

Pflegezentrum Wildtiere
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Das Centre de Sauvegarde de la Faune Sauvage in Savoyen (CSFS, dt: Zentrum für die Rettung von Wildtieren) gab bekannt, dass es eine Auffangstelle für verletzte Wildtiere in der Region errichten möchte. Diese Initiative gehört zum Projekt „Mon projet pour la planète“ (dt. Mein Projekt für den Planeten), das vom Umweltminister Nicolas Hulot ins Leben gerufen wurde.

 

Quelle: adamfichna, Fotolia 

 

Zurzeit gibt es kein einziges Pflegezentrum dieser Art in der Gegend. Das könnte sich sehr negativ auf viele Tiere auswirken, die in Gefahr sind, erklärte Caroline Barbier, die das Projekt in die Wege leitete:

 

Momentan gibt es keinen Ort, der sich ihrer annimmt. Es existiert nur ein einziges Zentrum, das alle großen Säugetiere aus der Region Rhône-Alpes-Auvergne versorgt. 

 

Wenn also ein Reh von einem Auto in Annecy angefahren wird, muss man über drei Stunden und bis zu 304 km fahren, damit sich jemand im Zentrum in Clermont-Ferrand darum kümmert. Das heißt, viele der Tiere sterben. Es gibt wirklich Bedarf! 

 

Von nun an soll dieses Problem nicht mehr bestehen. Das CSFS wird sich um alle verletzten Tiere kümmern, abgesehen von Wölfen, Bären und Luchsen. Für diese Tiere hat es keine Befugnis. Das Zentrum möchte zwischen 2.000 und 2.500 Tiere aufnehmen. Es wird zuerst ihre Pflege übernehmen und sie dann wieder in die Natur entlassen. Barbier verdeutlichte, dass 90% der verletzten Tiere Vögel seien.

 

Quelle: J. Bisetti

 

Um die Schuldigen dieser Verletzungen zu finden, muss man leider nicht lange suchen:

 

90 % der Verletzungen entstehen durch Handlungen von Menschen. Die Erderwärmung schwächt auch die natürlichen Rückzugsmöglichkeiten, von denen diese Lebewesen abhängig sind. Diese Tiere sind sehr wichtig für uns, da sie dazu beitragen, das natürliche Gleichgewicht unserer Umwelt zu erhalten. 

 

 

Via: Fondation 30 Millions d'Amis

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Andrea A.