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Orang-Utans, die als Haustiere gehalten wurden, in Borneo gerettet

Orang-Utans als Haustiere gehalten
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Ende März 2018 wurden drei Orang-Utans von der Organisation International Animal Rescue in West-Kalimantan auf Borneo gerettet.

 

Quelle: Herberitus

 

Die zwei Affen Utu und Joy wurden zusammen gerettet. Der dritte Affe, Tomang, wurde von der Organisation aus einem Dorf in der gleichen Provinz geholt. Er wurde von den Einwohnern dafür verantwortlich gemacht, Früchte von den Bäumen gegessen zu haben.

 

Quelle: AFP

 

Utu und Joy wurden als Haustiere gehalten und in winzige Käfige gesperrt. Utu verbrachte fünf lange Jahre eingesperrt an diesem viel zu engen Ort.

 

Tomang, der noch an das Leben in der Wildnis gewohnt war, wurde in den Nationalpark Gunung Palung gebracht. Joy und Utu wurde einem Rehabilitationszentrum anvertraut, wo sie erneut lernen können, alleine zu überleben, bevor sie freigelassen werden.

 

Quelle: AFP

 

Die Orang-Utan-Bevölkerung sinkt

 

Orang-Utans sind heute stark vom Aussterben bedroht; und zwar beide Unterarten, egal ob die auf Sumatra oder Borneo. In 20 Jahren sind fast 150.000 Orang-Utans auf Borneo verschwunden, das sind fast 70% der Gesamtbevölkerung. Dieses Zahlen sind verheerend und lassen für die Zukunft nichts Gutes erahnen.

 

Der Hauptgrund für den Rückgang der Bevölkerung sind die Palmöl-Plantagen, die den Lebensraum der Affen einschränken. Darüberhinaus werden Orang-Utans als Parasiten angesehen und werden dadurch oft zur Zielscheibe der Arbeiter auf diesen Plantagen oder der Landwirte, die um ihre Ernte fürchten. Es ist leider keine Seltenheit, dass Affen erschossen werden, weil sie sich ein wenig zu nah an ein Dorf herantrauten.

 

Quelle: Herberitus

 

Manchmal werden Orang-Utans auch illegalerweise eingefangen, um als Haustiere gehalten zu werden. Sie werden angekettet und in winzigen Käfigen eingesperrt, wo sie ein elendes Leben führen.

 

Wissenschaftler schätzen, dass wenn keine konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um dieses Primaten zu helfen, letztere womöglich schon im nächsten Jahrzehnt völlig aussterben könnten.

 

Via: Ouest France

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Andrea A.