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Olympische Eiskunstläuferin rettet einen Hund in Südkorea vor dem Schlachthof und fordert anderen Sportler auf, das Gleiche zu tun

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Während der Olympischen Winterspiele, die zurzeit in Pyeongchang in Südkorea stattfinden, rief Meagan Duhamel, Olympiasiegerin im Eiskunstlauf, die Teilnehmer der Spiele dazu auf, Hunde zu retten, die in Zuchtbetrieben für Hundefleisch festgehalten werden.

 

„Gibt es eine Goldmedaille für die Rechte von Tieren?“

 

Quelle: Meagan Duhamel / INSTAGRAM

 

Angesichts einer solchen Einsatzbereitschaft stellte sich die New York Post, die diese Geschichte veröffentlichte, diese Frage.

 

Aus diesem Grund ist die 32-jährige kanadische Eiskunstläuferin schon jetzt eine Heldin für Tierschützer. Als sie letzten Februar in Südkorea war, um sich im Hinblick auf die Olympischen Spiele alles anzuschauen, rettete sie den kleinen Dackel Moo-Tae vor dem Schlachthof. Sie fordert die anderen Teilnehmer heute also auf, das Gleiche zu tun, solange sie noch in Südkorea sind.

 

Letztes Jahr nahm die Sportlerin auch einen anderen Hund mit, der geschlachtet werden sollte, und übergab ihn einer kanadischen Familie, die schon auf ihn wartete.

 

Die amerikanische Tageszeitung machte außerdem darauf aufmerksam, dass die Eiskunstläuferin vorhatte, weitere Hunde mit nach Kanada zu nehmen, die zum Tod verurteilt waren.

 

Die Organisation Free Korean Dogs ihrerseits sucht den Hunden aus diesen Zuchten ein neues Zuhause in den USA und Kanada. Dank ihr konnte die Olympiasiegerin den kleinen Dackel adoptieren.

 

Eine Tradition, die nicht aufhört, westliche Sitten zu verletzen

 

Aufgrund der Olympischen Sommerspiele, die 1988 in Seoul stattfanden, wurde Hundefleisch von der Regierung verboten, um negative Schlagzeilen zu vermeiden.

 

Quelle: CTV News

 

Dieses Jahr forderten die Korean Association for Animal Protection und die Regierung die Gastwirte in Pyeongchang ebenfalls dazu auf, Hundefleisch von der Speisekarte zu nehmen.

 

Jedoch folgte nicht jeder dieser Empfehlung, wie der 60-jährige Restaurantbetreiber Park Young-ae berichtete:

 

Ich verkaufe seit Jahrzehnten Hundefleisch. Ich kann nicht zulassen, dass mein Menü nur wegen der Olympischen Spiele geändert wird.

 

In Südkorea werden jedes Jahr ca. 2 Millionen Hunde in Zuchtbetrieben aufgezogen, damit man sie später schlachten und das Fleisch verkaufen kann. Organisationen wie die Humane Society International kämpfen ohne Pause, um diesen Markt zu stoppen.

 

Die südkoreanische Organisation für Tierschutz erklärte während einer Pressekonferenz am 3. Januar:

 

Wir möchten dem Konsum von Hundefleisch in Südkorea ein Ende setzen. Der Hund ist der beste Freund des Menschen, wir dürfen ihn nicht essen.

 

Auch in China zeigt der Verzehr von Hundefleisch wie in Südkorea einen Unterschied zwischen den jungen und alten Generationen. In China herrscht eine ähnliche Situation. Der Konsum von Hundefleisch verdeutlicht die Kluft zwischen den jungen und den alten Generationen. Bei einer Umfrage des Instituts Gallup Korea aus dem Jahr 2015 gaben 20% der Männer in den Zwanzigern an, im Laufe des Jahres Hundefleisch gegessen zu haben. Bei den über 50- bis 70-Jährigen waren es 50%.

 

Für die jüngeren Generationen, die von der westlichen Kultur geprägt sind, gelten Hunde und Katzen vor allem als Haustiere und sie finden es befremdliche, wenn nicht sogar schockierend, sie zu essen. Es ist demnach sehr wahrscheinlich, dass der Handel mit Hundefleisch in China und Südkorea in den nächsten Jahrzehnten schnell abfallen wird.

 

Wenn ihr die Organisation HSI in ihrem Kampf unterstützen wollt, klickt hier. Ihr könnt außerdem diese Petition unterschreiben, die das Bok Nal Festival abschaffen möchte.

 

 

 

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Holidog möchte das Leben Ihres Vierbeiners erleichtern. Ganz egal ob Sie in den Urlaub fahren und einen Tiersitter brauchen (hier testen) oder Ihren Liebling jeden Monat mit einem fantastischen Geschenk verwöhnen wollen (Ihr Hund wird begeistert sein!). Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

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Emilie Blanc