Tierschutz

Noch immer werden Zirkustiere tagtäglich misshandelt, um sie dazu zu zwingen, Kunststücke aufzuführen

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In China werden hunderte von Tieren unter schlimmsten Bedingungen eingesperrt und dazu gezwungen, in Shows, Zirkussen und Straßenzoos aufzutreten.

 

Eine verdeckte Ermittlerin der Tierschutzorganisation PETA hat sich in zehn dieser "Attraktionen" eingeschleust und das Leid und die Misshandlung dieser Tiere dokumentiert.

 

Was sie fand, war äußerst verstörend und zeigte wie grausam diese Organisationen sind.

 

Quelle:: Youtube/PETA

 

Den Bären, Löwen, Tigern und Affen wurden Tag für Tag mit Gewalt gedroht. Sie wurden beispielsweise mit einer Metallstange oder einer Peitsche geschlagen, um sie dazu zu bringen, Kunststücke vorzuführen, die jeder kennt, der schon einmal in einem Zirkus war: auf Balken balancieren, auf den Hinterbeinen laufen, durch Reifen springen und andere Tricks, die ganz und gar nicht dem natürlichen Verhalten der Tiere entsprechen.

 

Wenn die Tiere nicht auftreten wollten, oder einen Fehler machten, wurden sie sofort und auf brutalste Art und Weise geschlagen.

 

QuellePETA

 

Um den Tieren beizubringen, aufrecht auf ihren Hinterbeinen zu stehen, wurden junge Bären am Nacken an eine Wand festgekettet. Diese Vorgehensweise kann man in dem zur Dokumentation gehörigen Video sehen. Wenn die Tiere versuchen, sich wieder auf alle Vieren zu stellen oder wenn sie nach Stunden in dieser anstrengenden Haltung müde werden, laufen sie somit Gefahr, sich selbst zu erdrosseln.

 

Auch die Affen können sich mit den so genannten "Regulierern" selbst strangulieren. Der Affe Xiaohau beispielsweise trägt eine Kette um seinen Hals, die Widerstand leistet, wenn er vor lauter Angst versucht, auszubrechen.

 

Source: PETA

Eingesperrt in winzige Käfige oder Zementgruben sind die Lebensbedingungen für die Tiere außerhalb der Trainingszeiten genauso elend.

 

Beim verzweifelten Versuch, aus dem Käfig auszubrechen, weinten die Bärenjungen und bissen in die Gitterstäbe. Viele der größeren Tiere wurden angekettet, was dazu führte, dass sie nur ein paar Schritte in eine Richtung laufen konnten.

 

Quelle: PETA

 

Außerdem wurden weitere Tiere wie beispielsweise ein Hunde, Lamas und Schweine gefunden. Sie mussten unter den selben schlimmen Bedingungen leben. Laifu, ein Hund, war zu alt um Kunststücke vorzuführen. Er wurde vernachlässigt, ignoriert und durfte seinen Käfig stundenlang nicht verlassen.

 

Diese Unterkünfte sind für Tiere äußerst unpassend und außerdem sehr unhygienisch, da die Tiere an einem Ort essen, schlafen und ihr Geschäft verrichten müssen.

 

Quelle: PETA

 

Die traurige Wahrheit ist, dass diese Industrien nur deshalb so florieren, weil die Nachfrage entsprechend groß ist. Die Veränderung muss also von uns kommen. Dieses Jahr haben bereits viele Städte wie New York oder Los Angeles Schritte eingeleitet, um diese grausame Form der "Unterhaltung"  zu verbieten. Leider existiert diese dennoch weltweit.

 

PETA Deutschland bemüht sich schon seit einigen Jahren um eine Überarbeitung der deutschen Gesetze bezüglich Tieren in Gefangenschaft. Wenn ihr sie gerne dabei unterstützen wollt, klickt hier.

 

Hier seht ihr das Video der Organisation PETA:

 

 

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Thibaut Fz