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Neun Fischfangkonzerne schließen sich zusammen, um die Meere zu schützen

Neun der weltweit größten Fischerkonzerne haben sich zusammengeschlossen, um ein Programm gegen die Verschmutzung und die Überfischung der Meere ins Leben zu rufen.

 

Quelle: Shutterstock

 

Schon im Jahre 2015 begannen einige Länder mit den Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten. Gemeinsam entwarfen sie einen Plan, der im Zeitraum von 2015 bis 2030 umgesetzt werden sollte: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Es wurden Ziele in 17 Kategorien gesetzt, unter anderem im Kampf gegen die Armut, gegen Ungleichheiten und im Klima- sowie im Meeresschutz.

 

Kategorie 14 trägt den Namen "Das Leben unter Wasser" und umfasst vierzehn Punkte, die zum Schutz der Meereslebewesen beitragen sollten:

 

  • Die Meeresverschmutzung bis zum Jahre 2025 bedeutend verringern
  • Die Ökosysteme der Meere und Küsten bis zum Jahre 2010 schützen, um Katastrophen zu vermeiden
  • Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, um eine Lösung für die Übersäuerung der Meere zu finden
  • Den Fischfang regulieren und die Überfischung beenden, um die Fischpopulation zu stabilisieren

 

Quelle: CNN

 

Doch leider tat sich in den zwei folgenden Jahren wenig, sodass neun große Fischfangkonzerne schließlich entschieden selbst zu handeln.

 

Mit einem Verdienst von insgesamt 27 Milliarden Euro repräsentieren die Firmen einen wichtigen Teil der Fischfangindustrie. Sie begannen, Fischer aus dem Geschäft auszuschließen, die illegal Fischfang betrieben oder nicht-genehmigte Werkzeuge benutzten und dabei den Fischbeständen schadeten.

 

Mitglieder der Firmen berichteten der Webseite The Guardian:

 

Unser Ziel ist es, unsere ganze Produkt- und Logistikkette transparent zu machen. Wir wollen ebenfalls eng mit Regierungen zusammenarbeiten, um die Gesetze bezüglich des Fischfangs, der Meere und der Artenvielfalt zu verstärken.

 

Quelle: WWF

 

Wie The Guardian berichtet, arbeiten etwa 50% aller Fischer in der Fischfangindustrie illegal. Das bedeutet, dass über 26 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte gesetzwidrig gefangen werden.

 

Um gegen diese Fischer vorzugehen, haben fast dreißig Länder, darunter auch die USA, Südkorea und die meisten EU-Staaten, ein Abkommen abgeschlossen. Das Port State Measures Agreement (PSMA) soll dabei helfen, illegalen Fischfang zu stoppen und die Kontrollen in den Häfen zu verstärken.

 

Wenn ihr gerne mehr über das Programm der Vereinten Nationen wissen möchtet, könnt ihr hier klicken.

 

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