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Neues Videomaterial zeigt die Qualen auf, die Mäuse in Versuchslaboren erleiden müssen

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Eine französische Labortechnikerin kontaktierte kürzlich die Tierschutzorganisation Animal Testing, nachdem sie mitbekommen hatte, wie grausam Tiere im Namen der Wissenschaft behandelt werden. Zwar gibt es eine Regelung, die besagt, dass in der EU nur so viele Tiere wie nötig zu Recherchezwecken eingesetzt werden sollen und das möglichst ohne Qualen, doch das Video von Animal Testing zeigt etwas anderes.

Quelle: Animal Testing

 

In dem besagten Labor in Paris, dass sich auf den Kampf gegen Krebs spezialisiert hat, spielen sich Szenen ab, die man sich kaum anschauen kann. Die Mäuse, die man hier vorfindet, können sich wegen ihrer riesiger Tumore kaum fortbewegen. Anderen wird so lange Blut abgenommen, bis sie sterben. Wenn die Tiere nicht an den Folgen dieser Praktiken sterben, werden sie mit CO2 vergast oder ihre Halswirbelsäule wird zerstört, indem man gleichzeitig an Kopf und Schwanz zieht.

Quelle: Animal Testing

 

Die Labortechnikerin, die sich gegen diese Praktiken ausspricht, drückt in dem Video ihre Verzweiflung aus:

 

Ein Wissenschaftler verlangte von mir, dass ich mehreren dutzend Mäusen Blut entnehmen sollte. Ich sollte den Mäusen, die vorher keine Betäubung bekommen hatten, Blut entnehmen und zwar auf Höhe des Auges.

 

Diese Forderung brachte die junge Frau dazu, Animal Testing zu kontaktieren. Zwar können die Labortechniker ihr Veto einlegen, damit ein Experiment nicht durchgeführt wird, jedoch wird dies von den Vorgesetzten oft ignoriert. Einige Wissenschaftler führen Experimente am liebsten an Mäusen durch, da sie bereits im Studium mit Nagetieren gearbeitet haben.

 


Quelle: Animal Testing

Wegen dieser skandalösen Bilder fordert die Organisation die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Situation der Tierversuche in Frankreich. Joanna Trouchaud, Kommunikationsbeauftragte von Animal Testing erklärt:

 

Wir sind absolut nicht gegen Forschung. Aber wir glauben, dass es nicht gut ist, zu diesem Zweck Tiere zu benutzen.

 

Die Organisation Brigitte Bardot hat einen Brief an Frédérique Vidal, dem zuständigen Minister geschrieben, indem sie ihn auffordern, in Frankreich keine Tierversuche mehr durchzuführen. Brigitte Bardot prangert hier die grausamen Methoden an, mit denen Experimente an Tieren durchgeführt werden. Dabei stellt sie die Rolle der Ethikkomitees infrage.

 

 

Quelle: Occupy For Animals

 

Aber nicht nur Mäuse fallen Laboren zum Opfer. Zwischen den Hasen, Fischen und Ratten findet man auch Hunde, vor Allem Beagle sind sehr beliebte "Versuchskaninchen".

 

Hier seht ihr das Video, das mit versteckter Kamera gedreht wurde (Achtung, einige Bilder können verstörend wirken.)

 

In Europa fallen jährlich über 12 Millionen Tiere den Experimenten zum Opfer. Deutschland ist europaweit traurigerweise auf dem zweiten Platz. Die Tierschutzorganisation PETA setzt sich schon seit vielen Jahren gegen Tierversuche ein und versucht, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären. Wenn ihr euch für das Thema interessiert und ihr zukünftig Produkte vermeiden wollt, bei deren Entwicklung Tierversuche gemacht wurden, könnt ihr euch diese Liste angucken.

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Andrea A.