Tierschutz

Nashörner werden mit einem Helikopter vor Wilderern gerettet

Nashörner fallen vor allem in Südafrika immer wieder Wilderern zum Opfer. Um den schrecklichen Folgen des Schmuggels ein Ende zu setzen und die Tiere zu schützen, bringt eine Gruppe von Fachleuten sie in Sicherheit, und sägt ihre Hörner ab. Die Rettungsaktion ist jedoch sehr gefährlich, denn sie werden dafür mit einem Helikopter transportiert!

 

Quelle: CBS

 

Das gesamte Vorhaben ist alles andere als ein Kinderspiel. Die Vorgehensweise ist sehr komplex und erfordert die Mitarbeit von Tierärzten, mehreren Fachleuten, die sich mit dem Einfangen von Wildtieren auskennen, und natürlich einen erfahrenen Piloten. Durch die Helikopter können die Nashörner an einen abgelegenen und sicheren Ort zu bringen, wo man sich angemessen um sie kümmern kann.

 

Quelle: CBS

 

Das Projekt Black Rhino Range Expansion Project wurde vor 15 Jahren von Jacques Flamand ins Leben gerufen, als die Situation der Nashörner noch kritischer war. Um dem entgegenzuwirken, beschloss der Tierarzt, einzelne Tiere aus Nationalparks auf Privatgelände zu bringen und sie so vor Wilderern zu schützen. Das Projekt, das vom World Wildlife Fund unterstützt wird, erzielte schnelle Erfolge, bis ein erhebliches Problem auftrat: bestimmte Tiere konnten einfach nicht erreicht werden. So entstand die Idee, Helikopter einzusetzen.

 

Quelle: CBS

 

Um gefahrlos transportiert werden zu können, werden die Nashörner zuerst betäubt. Anschließend legt man ihnen ein Geschirr an und bringt sie mit dem Hubschrauber in Sicherheit. Dave Cooper, Tierarzt in den KwaZulu Natal Parks, erklärt, dass die Tiere weniger als zehn Minuten in der Luft sind und ein Ärzte-Team währenddessen sicherstellt, dass alles in Ordnung ist. Der Pilot Tosh Ross hat zum Schluss die schwierige Aufgabe, die Nashörner sicher auf dem Boden abzulegen. Anschließend wird den Dickhäutern das Horn abgenommen, damit die Wilderer keinen Grund mehr haben, sie zu jagen.

 

Quelle: CBS

 

Trotz des unerbittlichen Kampfes von Jacques Flamand nimmt die Wilderei kein Ende. Der Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach dem Horn der Tiere, das in der traditionellen chinesischen Medizin Anwendung findet. Man denkt, das in dem Horn enthaltene Keratin habe eine heilende Wirkung. Doch obwohl es dafür keinen wissenschaftlichen Beweise gibt, hält man an dem Aberglauben fest – zum Nachteil der Tiere. Da ein Kilo des Hornpulvers zurzeit sogar mehr kostet als ein Kilo Gold oder Kokain, stellt dies für die Wilderer eine besonders lohnenswerte Geldquelle dar.

 

Im Jahr 1800 lebten ca. 1 Million Nashörner in freier Wildnis; 2016 waren es unter 29.500.

 

Hier eine Reportage über die Rettung der Tiere (auf Englisch):

Via : CBS

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