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Nach dem Tod von 4 Affen wird Studie zur Nikotinabhängigkeit gestoppt

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Am Freitag, den 26. Januar gab die U.S. Food and Drug Administration (amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittel-Überwachungsbehörde – FDA) bekannt, dass sie ein Experiment zur Nikotinabhängigkeit abbreche, das Totenkopfäffchen als Testobjekte verwendete. Sie haben insgesamt 26 Affen, von denen 20 in die Studie involviert sind.

 

Die FDA beschloss, die Äffchen vom Arkansas National Center for Toxicological Research in ein Schutzgebiet zu bringen. Sie folgt damit den Protesten von Verbraucher- und Tieranwälten.

 

Quelle: Getty Images

 

Das Experiment, das 2014 begann, bestand darin, dass die Affen mithilfe eines Hebels eigenständig ihren Nikotinkonsum steuerten, bis sie abhängig wurden. Wissenschaftler verringerten dann die einzelnen Dosen und beobachteten die Auswirkungen.

 

Wie The New York Times berichtete, starben wegen dieser Versuche vier der Tiere im Sommer 2017. Einer starb an einem aufgeblähten Magen, die anderen als sie betäubt wurden, damit man ihnen Katheter legen konnte.

 

Im März wurden die Details öffentlich gemacht, nachdem die Gruppe White Coat Waste Project, die sich gegen steuerlich finanzierte Tierversuche stellt, einen Antrag auf Informationsfreiheit stellte.

 

Sechs Monate später nahm die Kampagne der Gruppe an Fahrt auf. Die berühmte Primatenforscherin Jane Goodall schrieb in einem offenen Brief an den FDA-Beauftragten Scott Gottlieb, das die Versuche „schändlich“ seien. Sie sagte, es wäre „unnötig und grausam“, die Affen einzuschränken und sie den Nebenwirkungen von Nikotin auszuliefern, darunter Durchfall und Erbrechen.

 

Quelle: Gabriel Pollard

 

Gottlieb veröffentlichte am 26. Januar eine Stellungnahme, dass die „Tiere sicher und gut versorgt waren“, es aber einen „allgemeinen Mangel an adäquater Aufsicht“ gab, was zum Tod der vier Affen führte. Dann sagte er:

 

Die Studie war eindeutig nicht mit den Tierschutznormen der Behörde in Einklang [und sie] werden die betroffenen Affen in ein neues Schutzgebiet bringen, was sie mit einer angemessenen Langzeitpflege versorgen wird. 

 

In der Stellungnahme waren ebenfalls andere Schritte enthalten, die die FDA unternehmen wird, um ihr Tierprogramm zu verbessern. Diese beinhalten die Einführung eines Rates für Tierschutz, der alle Tierforschungen überwachen soll.

 

Wenn ihr auch helfen wollt, Tierversuche zu stoppen, könnt ihr diese Petition der PETA unterschreiben.

 

Via: The New York Times

 

 

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Louise Springham