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Nach 10 Jahren Verwahrlosung kann dieses Pony kaum noch gehen

Die belgische Rettungsorganisation Animaux en Péril  fand ein Pony in einem "alptraumartigen" Zustand in Belgien.

 

Niemand hatte sich in zehn Jahren um die Hufe des Tieres gekümmert und es konnte kaum noch laufen.

 

pony-poly-hooves-8Quelle: Animaux en Péril

 

Das Pony wurde gemeinsam mit einem anderen Pferd gefunden. Sie wurden auf die Namen Poly und Everest getauft und von der Organisation gerettet. Man hatte sie in einem verfallenen Unterstand gehalten, sodass niemand herausfinden konnte, wie schlecht es ihnen wirklich ging .

 

Doch schließlich hatte sich der Besitzer entschieden, die Pferde abzugeben. Animaux en Péril wurde verständigt, um die Tiere schnell zu befreien.

 

pony-poly-hooves-3Quelle: Animaux en Péril

 

Bei ihrer Ankunft waren die Tierschützer schockiert von den Zuständen, in denen die beiden leben mussten. In einem Bericht beschrieben sie:

 

Wir haben schon viele vernachlässigte Hufe gesehen, manchmal sogar mit Drehungen von 180 Grad. Aber diese hier waren in eine 540 Grad (ein und halb Drehungen) Spirale gedreht. So etwas haben wir in unseren 24 Jahren als Tierschützer noch nie erlebt.

 

pony-poly-hooves-4Quelle: Animaux en Péril

 

Polys Hufe zu kürzen wurde zur Priorität. Die Retter befürchteten jedoch, dass ihre Gelenke schon schwere Schäden davongetragen hatten und dass es lange dauern würde, bis sie wieder richtig gehen könnte.

 

Beide Tiere waren darüber hinaus extrem abgemagert. Ihr Gewicht entsprach nur knapp 35% ihres eigentlichen Normalgewichtes. Die Tierschützer wussten, dass sie alles in Bewegung setzen mussten, um sie zu retten.

 

pony-poly-hooves-7Quelle: Animaux en Péril

 

Die Pferde wurden erst einmal gewaschen und von Dreck und Flöhen befreit. Dann begann ihre Genesung.

 

Heute geht es den beiden glücklicherweise schon viel besser und Polys Hufe heilen langsam ab. Bald werden sie wieder so stark und gesund sein, wie Pferde sein sollten.

 

pony-poly-hooves-6Quelle: Animaux en Péril

 

Die Tierschutzorganisation hat zwei Monate Zeit, um zu entscheiden, ob sie den ehemaligen Besitzer der beiden Pferde anzeigen möchte. Sollte er angeklagt werden, könnte ihn eine Geld- sowie Gefängnisstrafe erwarten.

 

Wenn ihr gerne wissen würdet, wie es mit Poly und Everest weitergeht, könnt ihr Animaux en Péril hier auf Facebook folgen.

 

 

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