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Mitten bei der Jagd tötet er einen anderen Jäger, da er ihn mit einem Wildschwein verwechselte

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Wie die französische Seite 20 Minutes berichtete, tötete am 03. Oktober 2017 ein 30-jähriger Jäger in  der französischen Stadt Seillons Source d’Argens einen 70-jährigen Jäger. Zusammen mit einem Freund hatte er an einer Treibjagd teilgenommen.  Hinter einem Gebüsch sitzend hatte er drei Mal auf ihn geschossen, da er dachte, es handele sich um ein Wildschwein. Das Opfer erlag wenig später seinen Verletzungen.

 

Die Polizei in Brignolles nahm den Jäger erst einmal in Gewahrsam, um mehr über den Vorfall herauszufinden. Ein Alkoholtest fiel negativ aus.

 

Quelle: YouTube

 

Seit der offiziellen Eröffnung der Jagdsaison in Frankreich ist dies leider nicht der erste Vorfall dieser Art. Am 17. September kam ein 13-jähriger Jugendlicher ums Leben, nach dem er von seinem Großvater versehentlich am Kopf getroffen worden war. Am gleichen Tag wurde im französischen Département Var ein Kind durch eine Kugel stark am Kopf verletzt.

 

Am 14. September starb eine Hündin vor den Augen ihrer Besitzer, die mit ihr im Wald spazieren gegangen waren. Auch sie wurde von einem Jäger erschossen, der sie für einen Wolf gehalten hatte. Bei der Jagd sterben von Jahr zu Jahr mehr Menschen. Alleine im letzten Jahr verunglückten in Frankreich 143 Menschen, 18 davon sogar tödlich.

 

Quelle: GP Voyage

 

Laut dem französischen Jagdamt liegt dies vor Allem an einem Mangel an grundlegenden Sicherheitsregelungen: Die Organisation fügt allerdings auch hinzu, dass die Anzahl der Unfälle seit mehr als 20 Jahren stetig fällt.

 

Die Organisation Rassemblement pour une France sans Chassse (RAC) kämpft für die komplette Abschaffung der Jagd, die mit einem Verbot für die Sonntagsjagd beginnen soll.  Die Organisation betont, dass das Jagen ethisch nicht vertretbar, umweltschädlich und außerdem für Spaziergänger sehr gefährlich sei.

 

Quelle: Jacques Lanciault

 

Zusätzlich zum Verbot für die Sonntagsjagd fordert die RAC auch das Ende der Schleppjagd, die nach der Veröffentlichung eines schockierenden Videos für Schlagzeilen gesorgt hatte.  Außerdem setzen sie sich dafür ein, dass Tiere nicht mehr offiziell als "Schädlinge" gelten, denn dies führt zu regelmäßigen, groß angelegten Jagden, die dazu dienen sollen, die "Population zu kontrollieren".

 

is jetzt wurden noch keinerlei Maßnahmen ergriffen, um der Jagd in Frankreich ein Ende zu setzen. Die Tierschutzorganisation ASPAS hat daher eine Petition gestartet, die ihr gerne unterschreiben dürft.

 

Via : 20 Minutes

 

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Andrea A.