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Millionen von Eseln werden jedes Jahr aus einem unfassbaren und abstoßenden Grund getötet

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In ländlichen Gegenden sind Esel sei Jahrhunderten unentbehrlich. Sie sind nicht nur für den Transport von Gütern und als Reittiere nützlich, sondern auch für ihre Intelligenz und Treue beliebt.

 

Und trotzdem werden auch sie Opfer von illegalen Händlern, die aus ihrer Haut "ejiao" oder sogenannten "donkey hide glue" herstellen. Dabei handelt es sich um eine dicke Paste, die in manchen Kulturen als Medizin gilt. Die Nachfrage dafür ist immer noch sehr hoch.

 

commerce-anes-8Quelle: The Donkey Sanctuary

 

(Vorsicht, die folgenden Bilder können verstörend sein.)

 

Ein Bericht der englischen Rettungsstation The Donkey erklärte, in welchem Ausmaß sich dieser Handel abspielt. Jährlich werden über 1.8 Millionen Esel Opfer grausamer Tötungsmethoden, um die Industrie zu speisen. Experten vermuten sogar, dass bis zu 10 Millionen Tiere sterben müssen. Leider fehlen die nötigen Kontrollen, um genaue Daten festhalten zu können. Der Leiter von The Donkey Sanctuary Mike Baker sprach mit der Webseite The Dodo:

 

Unser Bericht zeigt besorgniserregende Zahlen in der ganzen Welt. Der Handel hat einen Einfluss auf das Leben von unzähligen Eseln vom Augenblick ihrer Geburt an.

 

 

Eijao ist ein Produkt, das in der traditionellen Medizin benutzt wird und als eine Art Wundermittel gilt. Manche chinesiche Kräuterhändler behaupten sogar, dass eijao die Potenz verbessert, Alterserscheinungen vermindert und das Immunsystem stärkt. Die westliche Medizin konnte bisher keine dieser Wirkungen nachweisen. 

 

commerce-anes-2Quelle: The Donkey Sanctuary

 

Doch egal, welche Eigenschaften die Substanz wirklich besitzt, ihr Ruf bringt immer mehr Esel in Gefahr. Während der letzten zwanzig Jahre verringerte sich die Anzahl von Eseln in China um die Hälfte. Damit geht eine Erhöhung der Preise einher, sodass das Stehlen von Eseln heutzutage keine Seltenheit mehr ist. In einer Kleinstadt in Tansania wurden erst kürzlich vierundzwanzig Esel gestohlen und für ihre Haut getötet.

 

 

Der Großteil der Exporte stammt aus Südamerika, Asien und Afrika. Doch vor allem in afrikanischen Ländern wird am meisten Handel mit den Eselhäuten betrieben. Dort werden die Tiere auf "Eselmärkten" zusammengetrieben, wo sie unter furchtbaren Zuständen gehalten und schließlich getötet werden.

 

Alex Mayers von Donkey Sanctuary sah sich einen solchen Markt in Tanzania an und berichtete:

 

Die Märkte sind noch schlimmer als ich gedacht habe. 700 Esel warten dort auf ihren Tod. Ohne Futter und Wasser. Sie stehen unter einer großen Belastung, sind dehydriert und unterernährt.

 

commerce-anes-5Quelle: The Donkey Sanctuary

 

Einige afrikanische und asiatische Länder haben inzwischen sogar Gesetze zum Schutz der Esel eingeführt. In Niger, Burkina Faso und Pakistan ist es verboten, Eselhäute zu exportieren oder mit ihnen innerhalb des Landes zu handeln. The Donkey Sanctuary unterstrich jedoch, dass nur mit weltweiten Verboten gegen die Industrie vorgegangen werden kann.

 

Die Organisation rief alle Länder dazu auf, Nigers und Burkina Fasos Beispiel zu folgen. Die Gesetze schützen nicht nur die Esel, sondern machen auch die Öffentlichkeit auf die Situation aufmerksam. Mögliche Konsumenten von ejiao könnten dadurch vom Kauf abgehalten werden.

 

commerce-anes-4Quelle: The Donkey Sanctuary

 

 

 

Donkeys await fate in Tanzania? Just a few days ago, The Donkey Sanctuary's Alex Mayers visited this market in Tanzania. The market was set up to serve the donkeys caught up in the donkey skin trade.
The Donkey Sanctuary is calling for a halt to the trade until it can be shown to be both humane and sustainable for the donkeys and the communities that depend on them.
Add your support ➡ www.thedonkeysanctuary.org.uk/under-the-skin/act-now

Publié par The Donkey Sanctuary sur mardi 31 janvier 2017

 

Via: The Dodo

 

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Léa Marie