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Man führt ihn mutwillig in einen Tunnel, wo ein ICE ihn tötet. Die Polizei ermittelt

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Am Abend des 30. April wurde ein Esel in einem Tunnel bei Köln von einem ICE getötet. Unbekannte sollen das Tier sowie einen weiteren Esel von einer Weide gestohlen und absichtlich in den Eisenbahntunnel geführt haben. Wie der Bonner Generalanzeiger berichtet, überlebte der zweite Esel, trug aber psychische Schäden davon.

 

 

Der Besitzer der beiden Tiere, Jürgen Neumann, organisiert jährlich ein Eselreiten am Tor zur Wahner Heide. Aus diesem Grund wurden die beiden Tiere Prinz und Bodega zur der Weide in der Nähe der Gleise gebracht. Der Bruder des Besitzers, Ulli Neumann, äußerte seine Fassungslosigkeit über den Vorfall auf Facebook:

 

In der Nacht zum 1. Mai müssen irgendwelche hirnverbrannten Menschen die Absicherung (Trafo vom Elektrozaun) gelöst haben und den Zaun dann geöffnet haben. Sie trieben dann die Tiere zu der einige hundert Meter entfernten ICE Trasse und dort in den Tunnel rein. Ein Esel [wurde] dann in Folge von einem ICE erfasst und zerfetzt.

 

9932794c-7d08-415d-9576-5aaaa81f7b90Quelle: Focus/Mediengruppe M. DuMont Schauberg GmbH & Co. KG

 

Bodega wurde nicht verletzt, musste jedoch zusehen, wie sein Freund von dem ICE getötet wurde. Sein Verhalten nach der Rettung durch die Polizei, beschrieb Ulli Neumann, weise seelische Schäden auf.

 

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Nachdem die Beamten den Tunnel durchsucht hatten, wurden Ermittlungen eingeleitet, um die Schuldigen ausfindig zu machen. Der Bahnabschnitt wurde abgesperrt und gegen Mitternacht wieder für Züge freigegeben. Jetzt werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Doch Ulli Neumann stellte eigene Vermutungen an:

 

Ich bin schockiert, traurig und wütend zu gleich! Meine Mutmaßung ist das sich irgendwer auf der Suche nach einem Maibaum oder auf dem Weg von oder zu einer Party/Fete sich einen Streich machen wollte. Alleine oder mit mehreren.

 

 

Er wandte sich an die Öffentlichkeit und bat Zeugen, die möglicherweise etwas gesehen haben, sich bei der Polizei zu melden. Denn um einen Unfall handele es sich seiner Meinung nach nicht:

 

Die Tiere würden nie alleine auf dieses Strecke gehen. Der Schotter, die Geräusche von den Zügen würden Sie abhalten! Wer bitte macht so etwas. Es handelt sich bei Eseln um höchst sensibele und intelligente Tiere. Sie sind seit Jahren ein Teil unserer Familie.

 

Wie der Focus berichtet, untersucht die Polizei jetzt Aufnahmen einer Überwachungskamera, um den Tathergang nachzuvollziehen. Solltet ihr aus dem Umkreis Köln kommen und hilfreiche Informationen zu diesem Vorfall haben, könnt ihr die 0800 6888000 anrufen.

 

Hier könnt ihr euch die Berichterstattung des WDR ansehen:

 

 

Mutwillige Tierquäler können in Deutschland zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Titelbild: Focus/Ulli Neumann

 

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Carina