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Ein drei Monate altes Orca-Baby ist soeben in einem Meerespark verstorben

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Wie die Veranrtwortlichen von Sea World in San Antonio soeben mitteilte, verstarb das drei Monate alte Schwertwal-Baby Kyara vor zwei Tagen in ihrem Park.

 

Das folgende Statement hier wurde auf der World Cares-Webseite veröffentlicht:

 

 Kyara hatte letzte Woche einige ernsthafte und fortschreitende Gesundheitsprobleme, um die sich unser Team aus Tierpflegern und Tierärzten gekümmert haben. Natürlich kann die offizielle Todesursache erst nach der Obduktion festgestellt werden, allerdings ist bekannt, dass Kyara höchstwahrscheinlich eine Lungenentzündung hatte. Das hat dazu geführt, dass ihr Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechtert hat.

 

Ein Abkommen der Humane Society hatte dafür gesorgt, dass Zuchtprogramme mit Schwertwalen in Meeresparks nicht mehr erlaubt sind. Kyara war das letzte in Gefangenschaft geborene Schwertwal-Baby. Kyaras 26-jährige Mutter Takara wurde ebenfalls in Gefangenschaft geboren. Kyara ist das dritte Tierbaby, das dieses Jahr in dem Park verstarb.

 

Friends and Fans of SeaWorld, We are extremely saddened to announce the passing of Kyara, our newest killer whale calf….

Posted by SeaWorld on Monday, July 24, 2017

 

Nach dem Abkommen hoffte man, dass Kyara der letzte in Gefangenschaft geborene Schwertwal sein würde. Denn Schwertwale, die in Gefangenheit geboren werden, können später nicht mehr ausgewildert werden. Es war einst normal, Wale in freier Wildbahn zu fangen, doch diese für die Tiere sehr grausame Methode wurde von SeaWorld vor fast 40 Jahren eingestellt und die Mehrheit ihrer 22 verbleibenden Schwertwale wurde in Meeresparks geboren.

 

SeaWorld betont, dass Lungenentzündungen häufig als Todesursache bei Meeressäugern vorkämen, doch eine Studie der Humane Society kam zu einem anderen Schluss:

 

Krankheitserreger oder Verletzungen, die Schwertwale in freier Wildbahn erfolgreich bekämpfen oder bewältigen würden, können in Gefangenheit aufgrund von chronischem Stress, Depressionen oder sogar aufgrund von Langeweile verheerende Auswirkungen haben.

 

Die Tiere in den SeaWorld Parks sind nicht nur anfälliger für Krankheiten, sondern leiden häufig auch unter psychischen Problemen und unter Aggressionen. Häufig werden diese durch Stress und Langeweile hervorgerufen, so Sarah Fischbeck in einem Interview mit The Dodo im Jahr 2015.

 

Ein eindrückliches Beispiel hierfür ist Tilikum, ein Schwertwal-Bulle und Star des von Kritikern gelobten Dokumentarfilms Blackfish. Tilikum war in seinem Leben für drei Todesfälle verantwortlich.

 

Quelle: Twitter/SeaWorld

 

Tierschutzgruppen setzen sich schon lange gegen Parks wie SeaWorld ein. Sie möchten, dass die Schwertwale in reservatähnliche Anlagen entlassen werden, statt sie in ihren derzeitigen Becken leben zu lassen. Diese bieten den Tieren, die in der Wildnis für gewöhnlich pro Tag bis zu 160 Kilometer im Wasser zurücklegen, kaum Platz.

 

Außerdem werden sie häufig dazu gezwungen, demütigende und nur auf Profit ausgerichtete Shows für die Besucher abzuliefern und Tricks aufzuführen.

 

Quelle: @JamesElliott

 

In Deutschland gibt es nur noch zwei Einrichtungen, in denen Meeressäuger gehalten werden. Die Delfinarien in Nürnberg und im Zoo von Duisburg. Es gibt jedoch schon seit einiger Zeit Petitionen im Internet, in denen verlangt wird, sie zu schließen und die Meeressäuger in die Freiheit zu entlassen. Wenn ihr mehr über die beiden Delfinarien wissen möchtet, klickt hier.

 

Die Organisation PETA Deutschland kämpft schon seit geraumer Zeit für die Rechte und die Erhaltung der Tiere. Wenn ihr sie in ihrer Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr hier für den Tierschutz spenden.

 

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Holidog möchte das Leben Ihres Vierbeiners erleichtern. Ganz egal ob Sie in den Urlaub fahren und einen Tiersitter brauchen(hier testen) oder Ihren Liebling jeden Monat mit einem fantastischen Geschenk verwöhnen wollen (eine kostenlose HappyBox hier bestellen). Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

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About the author

Kirsty Wilkinson