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Kühe werden mit Flammenwerfern und Stechlanzen gequält: ein schockierendes Video

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Mitte Dezember letzten Jahres wurden 4 Mitarbeiter eines Viehzuchtbetriebs in Okeechobee, Florida, wegen ihrer brutalen Umgangsweise mit Milchküchen festgenommen. Der Auslöser war ein Video der Organisation Animal Recovery Mission, der die schrecklichen Lebensbedingungen der Kühe zeigte.

 

In dem Video sieht man die Angestellten der McArthur-Farm, eines der größten Milchproduzenten Floridas, wie sie die Tiere mit Plastikrohren, Messern und Flammenwerfern misshandeln.

 

„Sie schlugen die Kühe täglich und stachen auf sie ein“

 

Um mehr über die Situation der Tiere herauszufinden, ließen sich zwei Mitarbeiter der Animal Recovery Mission auf der Farm einstellen und arbeiteten dort mehrere Monate. Sie fanden heraus, dass die Angestellten des Zuchtbetriebs selbstgebaute Lanzen aus Rohren und Küchenmessern dazu benutzten, den Kühen Stiche zu versetzen.

 

 

Quelle: Animal Recovery Mission

 

Richard Couto, einer der Ermittler berichtet:

 

Das war der normale Alltag. Sie schlugen die Tiere damit täglich und stachen auf sie ein. (Wenn sie kein Messer hatten), nahmen sie ein Rohr und spitzten es so lange an, bis es scharf genug war. Dann stachen sie die Kühe in die Euter, das Gesicht und das Hinterteil. 

 

Außerdem sieht man in dem Video, dass die Männer einen Flammenwerfer benutzten, um die Kühe vor dem Melken zu sterilisieren und die Haare von den Zitzen zu entfernen. Wenn sie wollten, dass ein Tier sich bewegte, warfen sie eine Flamme in Richtung des Kopfes.

 

Quelle: Animal Recovery Mission

 

Richard Couto berichtet zudem, dass die Kälber mit Zugsystemen aus dem Bauch der schwangeren Kühe gerissen wurden, auch wenn diese noch nicht bereit waren zu gebären. Die kleinen wurden dann sofort von ihrer Mutter getrennt und in einen Graben geworfen.

 

Misshandlungsvorwurf gegen mehrere Zuchtbetriebe

 

Die McArthur-Farm ist bereits die dritte Farm, die sich aufgrund von Videos Misshandlungsvorwürfen stellen muss. Ein viertes Video ist in Arbeit. Trotzdem konnte bisher nur eine Person verhaftet werden.

 

Diese Recherche ist die erste der Animal Recovery Mission, die den Gebrauch von Messern und Flammenwerfern in einem Zuchtbetrieb zeigt. Einer der Mitarbeiter wurde wegen eines Verbrechens dritten Grades angezeigt und zwei andere wegen eines Vergehens ersten Grades. Alle drei könnten ins Gefängnis kommen.

 

Partner der Farm reagieren sofort

 

Die Milch der besagten Farm steht bei großen Supermärkten der Region in den Regalen, z.B. bei Target, Walmart oder Publix.

 

Quelle: Animal Recovery Mission

 

Walmart und Publix reagierten sofort mit einer Pressemitteilung, in der sie versicherten, alle Geschäftsbeziehungen mit der Farm zu beenden. Die Sprecherin von Walmart, Molly Blakement, äußerte sich wie folgt:

 

Wir tolerieren die Misshandlung von Tieren in keiner Weise und arbeiten mit unseren Lieferanten an einer schnellstmöglichen Untersuchung der im Video gezeigten Situationen. Wir versichern, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Wir nehmen die Rechte der Tiere sehr ernst und haben strenge Regeln, um ein angemessenes Verhalten der Lieferanten sicherzustellen. 

 

Die Genossenschaft, der auch die McArthur-Farm angehört, fordert nun eine Fortbildung aller Angestellten der Farmen zum richtigen Umgang mit Tieren. Diese soll in Zusammenarbeit mit dem französischen nationalen Verband der Milchproduzenten stattfinden.

 

Hier seht ihr das Video der Animal Recovery Mission:

 

(Achtung, die folgenden Bilder können verstörend wirken)

 

 


 

Milchkühe sind nicht nur in den USA regelmäßig Opfer von Misshandlung. In Frankreich deckte ein Video der Organisation Anymal die schlechten Bedingungen in fünf Farmen der Haute Loire auf und auch in Italien gab es vor einigen Wochen einen Skandal über die Herstellung von Parmesan und Grana Padano.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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Victoria Bach