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Känguru-Weibchen wird im Zoo mit Steinen beworfen und erliegt seinen Verletzungen

Känguru stirbt in Zoo
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Anfang März starb ein Känguru-Weibchen infolge ihrer Verletzungen, die es in einem Zoo im Südosten Chinas erlitt. Sie war von den Besuchern mit Ziegelsteinen und Betonblöcken beworfen worden.

 

Der Vorfall ereignete sich am 28. Februar im Zoo von Fuzhou. Einige Besucher wollten die 12-jährige Känguru-Dame auf diese Weise zum Springen bewegen, wie der französische Fernsehsender BFMTV berichtete

 

kangourou lapidé chine

 

Als erstes legte man dem Tier eine Infusion. Eines der Beine war zerquetscht und vom Rest des Körpers getrennt worden. Unglücklicherweise verstarb das Känguru aber einige Tage später. Wie eine Autopsie zeigte, war der Grund dafür ein Stein, der die Nieren getroffen hatte.

 

Dieser Fall ist weit davon entfernt, der einzige zu sein. Kaum einige Wochen nach dem Tod des Weibchens wurde ein Männchen zum Opfer der Besucher, die erneut Steine warfen, um das Känguru springen zu sehen. Bisher wurde noch kein Verdächtiger gefasst, aber diese Angewohnheit scheint in chinesischen Zoos nicht selten zu sein.

 

Laut der Einrichtung werde das Tier ausgestopft und für die Öffentlichkeit ausgestellt. Zudem sollen Überwachungskameras angebracht werden.

 

Die schlechten Lebensbedingungen der Tiere in chinesischen Zoos sowie das falsche Verhalten vonseiten der Besucher ist in diesem Land gang und gebe. Weder der Schutz der Tiere ist Teil der Politik noch Kampagnen, die die Bevölkerung sensibilisieren sollen.

 

Wenn ihr die Petition unterstützen wollt, damit die Täter eine angemessene Strafe bekommen, könnt ihr das hier tun (Seite auf Französisch).

 

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Emilie Blanc