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Jagdhunde greifen 130 Katzen in Tierschutzgebiet an

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Am 9. Januar wurden mehrere Katzen als vermisst gemeldet, nachdem Jagdhunde durch ein Tierschutzgebiet gerast waren.

 

Die Tierrettungsstation Celia Hammond Animla Trust, die mehr als 130 Tieren ein Zuhause bietet, wurde von einem Rudel Jagdhunde überrascht, als sie gerade die Tiere fütterten.

 

 Quelle: Reuters

 

Freiwillige Mitarbeiter schilderten die Situation als „schrecklich“. Viele der Katzen flohen in den nahegelegenen Wald. Als die Jagd nach eineinhalb Stunden endlich vorbei war, fehlten immer noch ungefähr 60 Katzen.

 

Quelle: BBC

 

Berichten zufolge jagten zwei Gruppen von Jagdhunden gerade einen Hirsch und einen Fuchs, als sie vom eigentlichen Weg abwichen. Ein Sprecher sagte, „die Jäger entschuldigten sich umgehend für alle Unannehmlichkeiten“.

 

Die Gründerin der Rettungsstation Celia Hammond beschrieb die Szene wie folgt:

 

Man hörte die Hörner, mit denen sie versuchten, die Hunde zurückzuholen, aber nichts passierte. 

 

Das ist nicht das erste Mal, dass eine Jagd außer Kontrolle gerät. 2011 wurde die 18-jährige, taube Tabby-Katze Moppet in ihrem heimischen Umfeld angegriffen. Der Vorsitzende der Jagd beschrieb ihren Tod als „bedauerlich“, als er den leblosen Körper den Besitzern übergab.

 

 Quelle: The Telegraph

 

Trotz des Jagdverbotes, das seit 2004 in England und Wales gilt, gibt es immer wieder solche Berichte sowie tausende tote Hirsche, Füchse und Feldhasen.

 

Chris Luffingham, Direktor für Kommunikation und Wohltätigkeitskampagnen der League Against Cruek Sports berichtete:

 

Die Menschen hätten Angst, wenn sie wüssten, wie viel tatsächlich trotz des Verbotes gejagt wird. Diejenigen, die sich nicht an das Gesetz halten, sollten strafrechtlich verfolgt werden. 
 

Wir müssen das Gesetz verstärken, um sicherzustellen, dass das rücksichtslose Verhalten bei der Jagd als Straftat angesehen wird und Gefängnisstrafen verhängt werden. Erst so können solche Vorfälle verhindert werden. 

 

Letzte Woche nahm Englands Premierministerin Theresa May ihr Wahlversprechen zurück, das Parlament über die Wiedereinführung der Jagd abstimmen zu lassen. Sie berichtete dem BBC, dass die Meinung der Öffentlichkeit zum Thema Fuchsjagd „eindeutig“ sei und es in dieser Regierungsperiode keine Abstimmung gäbe. Eine Umfrage im Dezemeber 2017 zeigte, dass 85% der Briten das Verbot befürworten.

 

 

 

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Louise Springham