Tierschutz

In Versuchslaboren erleiden Tiere unvorstellbare Qualen und niemand redet darüber

Beagles sind großartige Jagdhunde, die für ihre Sturheit genauso bekannt sind wie für ihr liebevolles und treues Wesen.  Doch durch diesen sanften Charakter fallen sie leider oft Tierversuchslaboren zum Opfer, die sie für ihre Experimente missbrauchen. Die Organisation One Voice möchte dem ein Ende setzen und die Öffentlichkeit über die grausamen Methoden informieren, mit denen Pharma- und Kosmetikunternehmen sowie Universitäten arbeiten.

 

Quelle: The Dogist

 

Laut der Organisation starben im Jahr 2014 genau 22967 Tiere in dieser Art von Laboren. Davon war der Großteil Beagles. Alleine in Frankreich starben 2852 Hunde, darunter auch Welpen, die für Testzwecke benutzt wurden. Manche Züchter spezialisieren sich sogar auf den Verkauf von Labortieren.

 

Die Firmen testen so ihre Produkte um eventuelle unerwünschte Nebenwirkungen vor dem Verkaufsstart beheben zu könne. Beagles werden auch dazu benutzt, um gefährliche Produkte wie Alkohol oder Tabak zu testen. Die Organisation One Voice möchte diesen Missstand beheben und hat dazu in einem Bericht alle Daten zusammengefasst, die sie im Laufe der Jahre gesammelt hatten.

 

Quelle : Occupy For Animals

 

In diesem Bericht wird der Minister für Erziehung, Bildung und Forschung folgendermaßen zitiert:

 

Ziel dieser Versuche sind die Entwicklung, die Produktion und das Testen der Qualität, Wirkung und der Unbedenklichkeit von Medikamenten, die in der Human- und Tiermedizin Verwendung finden. Desweiteren werden Lebensmittel sowie Tierfutter und anderen Substanzen und Produkte getestet.

 

Quelle: PETA

 

One Voice bezieht sich vor Allem auf die Tests, bei denen den Tieren Gift gespritzt wird, damit Wissenschaftler die Nebenwirkungen von Produkten untersuchen können. Dies verursacht bei den Tieren Brechreiz, Durchfall oder Krämpfe und führen nicht selten zu einem qualvollen Tod.

 

Der Staat trägt hierzu seinen Teil bei. Universitäten führen teilweise Experimente an lebenden Tieren durch. Dies war beispielsweise an der Universität in Toulouse der Fall. Um die Nebenwirkungen des Medikaments Bisphenol A auf den menschlichen Organismus zu testen, kaufte die Einrichtung sechs Hündinnen von der Firma Harlan. Im Jahr 2015 werden die Experimente an lebenden Objekten, dann an neun Beagles und neun Katzen weitergeführt.

 

Quelle: Beagle Freedom Project

 

Das Ziel des Experimentes? Man wollte "Chirurgische Prozesse bei betäubten Muskeln und Gliedmaßen testen." Bereits zu Beginn des Projektes wurden zwei Tiere getötet, um anschließend seziert zu werden. Die anderen werden danach eingeschläfert. Solche Fälle gehören leider auf der ganzen Welt zum Alltag.

 

Hier könnt ihr die Petition von One Voice unterschreiben, in der der sofortige Verzicht auf jegliche Art von Tierversuchen gefordert wird.

 

Doch können die Qualen eines Tieres dadurch gerechtfertigt werden, dass einem Menschen geholfen wird? Das ist das Problem mit dem sich der  Speziezismus, einem Begriff, der in den 70er Jahren von dem britischen Autor und Psychologen D. Ryder geprägt wurde; beschäftigt. Spezieisten sind der Meinung, dass einige Spezien (meist der Mensch) einer anderen überlegen sind und dadurch mehr Rechte haben. Sie unterscheiden dabei meist auch zwischen Haus- und Nutztieren oder zwischen Insekten und "süßen Tieren".

 

Quelle: Beagle Freedom Project

 

Im Gegensatz zum Spezieismus steht der Antispezieismus, der sich gegen eine Hierarchie der Arten ausspricht.  Claude-Lévi Strauß erklärt in seinem Buch Strukturale Antrophologie II aus dem Jahr 1973:

 

Wir haben damit angefangen, den Menschen von der Natur zu trennen. Wir sehen uns als die alleinigen Herrscher. Wir dachten, dass wir damit, unser innerstes einfach auslöschen könnten. Nämlich die Tatsache, dass wir vor Allem das eines sind: Lebewesen. Dadurch, dass wir diese Gemeinsamkeit nicht sehen wollten, konnte es zu diesem Missbrauch kommen

 

Ein schönes Zitat, das leider nichts an seiner Aktualität verloren hat.

 

Via : One Voice

 

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