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Das neue Pandababy in diesem japanischen Zoo wird zum Hoffnungsträger für seine ganze Rasse

Der Zoo in Ueno, einem Stadtteil von Tokio in Japan, hat seit Mitte Juni einen neuen Bewohner. Und es ist nicht nur irgendein Bewohner! Es ist ein Pandababy, das mit seiner Geburt zum Hoffnungsträger für seine seit langer Zeit vom Aussterben bedrohte Rasse wird.

 

Quelle: Tokyo Zoological Park Society

 

Das Baby von Shin Shin und Ri Ri, den glücklichen Eltern, hat die ersten schwierigen Monate überstanden. Da sie sehr anfällig für Krankheiten sind, schweben neugeborene Pandas in ihren Lebenswochen in großer Gefahr. Im Jahr 2012 brachte Riri bereits ein Pandababy auf die Welt, doch aufgrund einer Lungenentzündung lebte es nur sechs Tage.

 

Source : Tokyo Zoological Park Society

 

Das im Juni geborene Pandababy, ein kleines Weibchen, scheint sich jedoch gut zu entwickeln. Fukuda Yutaka, der Leiter des Zoos sagte:

 

Wir werden vorsichtig sein und ein Auge auf sie haben.

 

Quelle : Getty Images

Während der kritischen drei bis vier Monate nach der Geburt ist es wichtig, das Pandanachwuchs durchgehend zu überwachen, um ihre Gesundheit zu gewährleisten. Ein Experte aus China überwacht das neugeborene Pandababy, um eine möglichst hohe Überlebenschance bieten.  In Gefangenschaft pflanzen sich Pandas sehr selten fort, daher wird jede Geburt gefeiert. Der Fruchtbarkeitszyklus von Pandas erstreckt sich nur über einige Tage pro Jahr, weshalb Experten zahlreiche Techniken für die künstliche Befruchtung der Pandas entwickelt haben.

 

Es halten nur wenige Zoos außerhalb Chinas Pandas. Diese werden meist für begrenzte Zeit und zu sehr hohen Preisen als Leihgabe überlassen. Die zwei Pandas im Zoo von Ueno wurden auf diese Weise zu einem Preis von 840 000 Euro für zehn Jahre an Japan "verliehen". Das erhaltene Geld wird sofort in einen Fond zum Schutz des natürlichen Lebensraums der Pandas angelegt.

 

Quelle: Getty Images

Auch wenn der Panda heutzutage nicht mehr auf der Liste der IUCN (Internationale Union für die Erhaltung der Natur) steht, ist er doch bedroht. Der voranschreitende Rückgang seines Lebensraums, verursacht durch den Menschen, gefährdet sein Überleben. Ein weiterer Grund für das Verschwinden des Pandas ist die Abholzung des Bambus, das Hauptnahrungsmittel der schwarz-weißen Bären. Den Pandas können auch Fallen zum Verhängnis werden, die von Menschen aufgestellt wurden, um andere Tiere zu fangen wie zum Beispiel Schneeleoparden.

 

Quelle : Alain Jocard

 

Aktuell gibt es nur noch 2000 in Freiheit lebende Pandas in China.

 

Der Zoo in der französischen Stadt Beauval macht sich aktuell bereit, um Anfang August ein Pandababy aufzunehmen. Huan-Huan, das Weibchen des Zoos, steht kurz vor der Geburt. Pfleger aus China sind schon vor Ort, um zu gewährleisten, dass die Geburt reibungslos verlaufen wird.

 

Via : Sciences et Avenir

 

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