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In China schlägt schlägt ein Polizist einen Hund zu Tode. Internet-User sind empört

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Ein chinesischer Polizist sorgte weltweit für Entsetzten, nachdem er am 31. Dezember letztes Jahres  in der chinesischen Stadt Changshah einen Golden Retriever zu Tode geprügelt hatte. Der Hund, der an einen Pfosten angebunden war, hatte angeblich im Vorfeld zwei Passanten gebissen. Drei Stunden lang dauerte der Angriff vor den Augen der entsetzten Passanten, an dessen Folgen der Hund starb.

 

Es ist unklar, was genau den Mann, der kein offizieller Beamter war, sondern von den Polizisten als "Assistent" beschrieben wurde, dazu gebracht hatte, das Tier auf so grausame Art und Weise zu quälen, doch die Polizei gab an, dass sie Coke, so der Name des Hundes nicht erschießen konnten, da das Risiko dabei Passanten zu verletzen zu groß gewesen wäre.

 

(ACHTUNG: Die folgenden Bilder können verstörend wirken)

 

dog beaten to deathQuelle: Fight Dog Meat

 

Nachdem Fotos und Videos, in denen man die Schreie der entsetzten Passanten hören konnten in den chinesischen Medien aufgetaucht waren, verbreiteten sich diese schnell im Internet und sorgten bei Tierliebhabern auf der gesamten Welt für Entsetzten. Am Tatort legten Menschen Blume und Nachrichten für den Hund nieder.

 

dog beaten to death in chinaQuelle: Fight Dog Meat

 

Die Behörden gaben jedoch an, der Assistent hätte gemäß der Vorschriften gehandelt. Aus diesen geht eindeutig hervor, dass das Töten von aggressiven oder "tollwütigen" Hunden erlaubt, ja sogar erwünscht ist. Der Mann erhielt sogar eine Medaille sowie den Titel "Verteidiger des Volkes", was bei Tierschützern und Internet-Usern gleichermaßen für Empörung sorgte.

 

Ein Sprecher der chinesischen Tierschutzorganisation Fight Dog Meat sagte:

 

Die örtliche Polizei ist stolz darauf, was sie Coke (kein Scherz) angetan haben. Sie sind sogar stolz darauf. […]  Allerdings wurde der Hund am hellichten Tage vor den Augen vieler Kinder und älterer Menschen. Die Menschen versuchten, die versuchten, den Mann dazu zu bringen, aufzuhören, wurden bedroht. Auf dem Videomaterial kann man die Schreie der aufgebrachten Passanten hören. 

 

In China werden Hunde erst seit Kurzem als Haustiere gehalten Nachdem in den 80er Jahren die Pest ausgebrochen war, wurden sie Jahrzehnte lang als Schädlinge oder als unnötiges Statussymbol angesehen. In einigen Gegenden (so auch in Changsha) gilt Hundefleisch noch immer als gesund und preiswert. Einige Metzger warten nur darauf, mit Hundefleisch Profit machen zu können und so leben die Hunde oft unter schlimmen Bedingungen und erleiden einen qualvollen Tod.

 

Golden retriever attacked chinaQuelle: Fight Dog Meat

 

Wie Keith Guo, Pressesprecher der PETA Asien in einer offiziellen Stellungnahme sagte, kann dies dazu führen, dass Hunde als Objekte und nicht als Lebewesen mit Gefühlen angesehen werden:

 

Hierbei handelt es sich nicht nur um Tierquälerei. Diese Tat zeigt auch, dass Tiere als Ware angesehen werden.

 

Leider ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Polizei-Assistent zur Rechenschaft gezogen wird. Allerdings gibt es viele Tierschutzorganisationen wie die Animals Asia, die sich dafür einsetzen, dem Handel mit Hundefleisch ein Ende zu setzen und unschuldige Tiere zu schützen.

 

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Kirsty Wilkinson