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Ihm wurde ein Hund anvertraut, doch er fesselte ihn und ließ ihn zum Sterben zurück

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Michael Earl Hill, ein 32-jähriger Kanadier, hatte im Februar zugegeben, einen Hund extrem gequält zu haben und ging dafür für 2 Jahre ins Gefängnis, wurde zu 3 Jahren auf Bewährung verurteilt und darf 25 Jahre lang keine Tiere mehr halten.

 

Im kanadischen Otario wird diese Strafe als ungewöhnlich hart aufgefasst, doch Craig Houle, der Assistent des Staatsanwaltes, sagte vor Gericht:

 

Es gibt keine anderen Worte um diese Tat zu beschreiben; es ist eine grausame Tat voller Verdorbenheit.

 

Man hatte Hill einen kleinen 7-jährigen Hund anvertraut, nachdem seine Besitzer festgestellt hatten, dass ihr neugeborenes Baby allergisch gegen ihn war. Sie gaben ihm 60 Dollar dafür, doch anstatt den Hund in Sicherheit zu bringen, fesselte er ihn, klebte seine Schnauze mit Klebeband zu und ließ ihn in einem Feld zum Sterben zurück.

 

justice_dog_rescue_canada_2Quelle: Windsor/Essex County Humane Society

 

Das Klebeband hatte eine Schwellung ausgelöst, die langsam die Luftzufuhr des Hundes abschnitt. Tierärzte bestätigten, dass er gestorben wäre, hätte ein Passant ihn nicht zufällig gefunden.

 

justice_dog_rescue_canada_3Quelle: Windsor/Essex County Humane Society

Dean Creswell, der Retter, ging mit seinen Hunden wie immer Gassi. Er berichtete der Zeitung Windsor Star:

 

Aus irgendeinem Grund sind sie viel weiter gerannt als normal… also bin ich ihnen gefolgt, um zu sehen, wo sie waren und ich entdeckte den kleinen Kopf. Dann sah ich auch den Hund.

 

Die Suche nach dem Schuldigen wurde kurz darauf eingeleitet, nachdem der Hund, den man auf den Namen Justice (englisch für "Gerechtigkeit") taufte, in der ganzen Umgebung bekannt geworden war.

 

justice_dog_rescue_canada_4Quelle: Windsor/Essex County Humane Society

 

Seine ehemaligen Besitzer meldeten sich sofort bei der Polizei, als sie merkten, um welchen Hund es sich handelte. Der Mann, den sie Justice anvertraut hatten, wurde sofort verhaftet. Er wurde zu seinem eigenen Schutz in Einzelhaft gehalten und musste sich einer psychologischen Behandlung unterziehen.

 

Doch die gute Neuigkeit ist, dass Justice Gerechtigkeit zuteil geworden ist und er sich auf dem Wege der Besserung befindet. Er wurde von der örtlichen Humane Society behandelt und von einer neuen Familie aufgenommen, nachdem es ihm wieder besser ging.

 

Die Humane Society verkauft inzwischen Plüschtiere, die wie Justice aussehen. Ihr Ziel ist es, Geld zu sammeln, um weiterhin gegen Tierquäler vorgehen zu können. Die Plüschtiere haben seine Narbe auf der Schnauze und der Erlös kommt Anti-Gewalt Kampagnen zugute. Justice ist zum Symbol des Kampfes gegen Tierquälerei in Kanada geworden.

 

justice__dog_rscue_canada_1Quelle: Windsor/Essex County Humane Society

 

 

In Deutschland greift in Fällen dieser Art das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach bis zu drei Jahren Gefängnis und zu hohen Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Via: The Dodo

 

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Nicole Moore