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Gestrandeter Pottwal wurde mit 29 kg Plastik im Magen am Strand gefunden

Pottwal mit Plastik im Magen
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Am 27. Februar fand man einen gestrandeten Pottwal am Strand von Cabo de Palos in Spanien. Am 4. April berichteten die Behörden, dass man bei einer Autopsie feststellte, dass das Tier 29 Kilo Plastik in seinem Magen hatte. Die Regierung von Murcie – dort fand man den Pottwal – erklärte:

 

Es waren Müllsäcke, Säcke aus Raffiabast, Seile, Stücke von Netzen und ein Kanister. Experten glauben, dass diese Materialien den Tod des Tieres verursacht haben. Sie vermuten eine Bauchfellentzündung oder eine Verdichtung des Magens. 

 

gestrandeter PottwalQuelle: CARM

 

Der Wal war nicht in der Lage, diese riesigen Massen an Abfällen zu verdauen, und starb schließlich. Aufgrund dieser schrecklichen Entdeckung riefen die Behörden eine Kampagne gegen die Verschmutzung der Meere ins Leben.

 

Pottwal SpanienQuelle: CARM

 

Die Plastikverschmutzung der Meere hört nicht auf zu steigen und die Produktion von Plastikprodukten auf der ganzen Welt erreicht mittlerweile einen Wert von 320 Millionen Tonnen pro Jahr. Mit dem Begriff „Plastik-Kontinent“ oder auch achter Kontinent wird ein Haufen von Abfall jeglicher Art beschrieben, der aus über 80.000 Tonnen Müll besteht. Er ist fünfmal größer als Deutschland.

 

Quelle: CARM

 

Aufgrund der Dringlichkeit der Situation beschloss die Nichtregierungsorganisation Sea Shepherd, Ende März 2018 ihre eigene Sensibilisierungs-Kampagne zu starten. Mithilfe von aussagekräftigen Bildern kritisiert die Organisation das „Ersticken der Ozeane“ und zog die Aufmerksamkeit auf die Haupt-Opfer, die Tiere. Alex Cornelissen, der Geschäftsführer von Sea Shepherd Global erklärte:

 

Wie eine Spezies, die überhand nimmt, ist [das Plastik] dabei, die Meeresfauna zu zerstören und ihren Lebensraum an sich zu reißen. Die Menschen sind an der Einführung dieser Substanz schuld, die die tödlichste von allen ist. 

 

Quelle: Sea Shepherd

 

Via: Daily Mail

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Andrea A.