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Gesetzesentwurf gegen Tierversuche kurz davor angenommen zu werden

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Im Dezember 2015 legte die Senatorin Carolyn Stewart in Kanada einen Gesetzesentwurf vor, der Tierversuchen im Allgemeinen, aber vor allem denen in der Kosmetikindustrie, ein Ende setzen sollte. Vor einigen Tagen kam der Senat auf diesen Entwurf zurück und ist nun dabei, ihn zu untersuchen.

 

Der Gesetzesentwurf nennt sich Cruelty-Free Cosmetics Act (sinngemäß: Gesetz für Kosmetik ohne Grausamkeit) und wird momentan vom ständigen kanadischen Ausschuss für Soziales, Wissenschaft un Technologie bearbeitet.

 

Die Internetseite Live Kindly berichtet, dass das Gesetz aus drei separaten Achsen besteht. Zum einen will er das Gesetzt zu Nahrungsmitteln und Drogen (Food and Drugs Act) ergänzen, um den Tieren die grausamen Experimente zu ersparen und sie zu schützen.

 

Ein Hase in einem Labor (Symbolbild) – Source : Getty images

 

Zum anderen soll das Projekt beweisen, dass Tests auf Basis von Tierversuchen nicht vertrauenswürdig sind, da sie nicht die Risiken darlegen, die für Nutzer der getesteten Produkte bestehen. Dem Physicians Committee for Responsible Medicine (dt. Physiker-Ausschuss für eine verantwortungsvolle Medizin) zufolge haben diese Tests sogar eine Fehlerquote von 92%.

 

Zu guter Letzt soll das Gesetz eine Unterscheidung von Kosmetika und Medikamenten treffen. Zu letzterer gehörten z. B. Sonnencreme und Mundpflegeprodukte.

 

Zur Erinnerung: Bei diesen Test geht es nicht darum, eine Creme auf die Haut des Tieres aufzutragen und zu warten, ob eine Reaktion auftritt. In Wirklichkeit „erleiden sie schreckliche Verbrennungen sowie Vergiftungen und werden gezwungen, chemische Produkte zu essen“. Sie werden wie Objekte behandelt bis ihr Körper zu stark kontaminiert ist, um bei weiteren Tests nützlich zu sein.

 

Der bereits erwähnte Physiker-Ausschuss für eine verantwortungsvolle Medizin wies darauf hin, dass deutlich wirkungsvollere Alternativen bestehen, die den Einsatz von Tieren ausschließen. Er schlug zum Beispiel vor, Tests mit menschlichen Zellen durchzuführen.

 

In Europa fallen jährlich über 12 Millionen Tiere den Experimenten zum Opfer. Deutschland ist europaweit traurigerweise auf dem zweiten Platz. Die Tierschutzorganisation PETA setzt sich schon seit vielen Jahren gegen Tierversuche ein und versucht, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären. Wenn ihr euch für das Thema interessiert und ihr zukünftig Produkte vermeiden wollt, bei deren Entwicklung Tierversuche gemacht wurden, könnt ihr euch diese Liste angucken.

 

 

 

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Holidog möchte das Leben Ihres Vierbeiners erleichtern. Ganz egal ob Sie in den Urlaub fahren und einen Tiersitter brauchen (hier testen) oder Ihren Liebling jeden Monat mit einem fantastischen Geschenk verwöhnen wollen (Ihr Hund wird begeistert sein!). Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

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Emilie Blanc