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Fußballer Karim Benzema lässt sich mit einem Tiger-Baby fotografieren und sorgt damit für Empörung

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Die Bilder sorgen bei Tierfreunden für Empörung. Am ersten Januar 2018 teilte der bekannte französische Fußballer mehrere Fotos, auf denen er mit seinen Kindern neben einem Tiger-Baby zu sehen war. Die französische Tierschutzorganisation 30 Millions d'Amis kommentierte die Bilder wie folgt: "Durch die Bilder wird vermittelt, dass es in Ordnung sei, Tiere auszubeuten."

 

2018 #cestcommeça

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Die Bilder entstanden während einer Reise in Dubai. Darunter war die Nachricht:"Das ist 2018" zu lesen, ohne eine genauere Erklärung dazu, woher der Tiger stammt oder in welchem Kontext das Bild entstand.

 

Die Tierschutzorganisation 30 Millions d'Amis wies in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass der Besitz von wilden Tieren in den Vereinigten Arabischen Staaten verboten ist. Laut  Weltnaturschutzorganisation UICN hat gilt der Tiger außerdem als "vom Aussterben bedroht".

Karim Benzema posant avec un tigreQuelle: Instagram / Karim Benzema

 

"Ein wildes Tier wird als "Kuscheltier" dargestellt

 

"Hier wird ein wildes Tier als Kuscheltier dargestellt", "ein schlechtes Vorbild für seine Kinder! Lasst uns unseren Kindern den richtigen Umgang mit Tieren beibringen"….Auf Twitter taten viele User ihre Meinung zu diesen Fotos kund. Sie bedauerten, dass der Fußballer seine Bekanntheit dafür nutzt, Tierquälerei zu fördern, indem er in ihnen einzig und allein Unterhaltungsobjekte sieht.

 

Laurence Parisot, ehemalige Generalsekretärin des französischen Arbeitgeberverbandes Médef fragte Karim Benzema nach dem Hintergrund, vor dem diese Bilder entstanden sind:

 

Wo ist seine Mutter? Was wollen Sie mit dem Tier machen? Glauben Sie nicht, dass er in seinem natürlichen Lebensraum glücklicher wäre?

 

 

Als Rechtfertigung gab der Fußballer "persönliche Gründe an." Außerdem forderte er Laurence Parisot dazu auf, "sich zu erkundigen, bevor sie urteilte."

 

Der Fußballer wurde bereits für ähnliche Aktionen kritisiert

 

Dies ist nicht das erste Mal, dass der Fußballer die Wut der Tierschützer auf sich zieht. Im Februar letztes Jahres, wurde er bereits kritisiert, da er mit einem Leguan, einem vom Aussterben bedrohten Tier für ein Foto posiert hatte.

 

Karim Benzema posant avec un iguane

 

Einige Monate später, im Juni 2017 teilte der Fußballer Bilder, die ihn mit einem jungen Schimpansen und zwei weißen Löwen auf einem Sofa zeigten.

 

Oklm 💯✌🏼🙈🙉🙊

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Karim Benzema avec deux lionceaux

 

Erst kürzlich haben einige soziale Plattformen Warnmeldungen eingerichtet, die die Mitglieder davon abhalten sollen, die direkt oder indirekt zur Ausbeutung von wilden Tieren beitragen.

 

Dies ist vor Allem bei Instagram der Fall. Die Plattform hatte erst vor Kurzem erklärt, dass Tierquälerei auf ihrer Plattform nicht erlaubt sei. Desweiteren hatte die Plattform Tinder seine User aufgefordert, keine "Tiger-Selfies" mehr zu posten.

 

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Andrea A.