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Fischer treten und verhöhnen ein Robbenbaby, bevor sie es töten. Und nehmen alles auf Video auf

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Letzte Woche erschütterte dieses Video die Welt. Die Aufnahmen zeigen drei Fischer, die eine Babyrobbe im kanadischen Nova Scotia quälen und verletzen.

 

Das Jungtier ist auf dem Boot gefangen und wird zunächst mit einer Boje geschlagen, während die Männer lachen und sich über die Robbe lustig machen.

 

seal_abused_fisherman_1 Quelle: Mark Allan MacKenzie/Facebook

 

Im Hintergrund hört man, wie einer von ihnen sagt: "Bell, Schl***e, bell!" und "Gute Robbe, sag was!"

 

Die Robbe steht ganz offensichtlich unter großem Stress und versucht, die Boje wegzuschlagen und zu beißen.

 

Daraufhin nähert sich ihr ein Mann und tritt sie gegen den Kopf.

 

seal_abused_fisherman_3Quelle: Mark Allan MacKenzie/Facebook

 

Ein Mann hinter der Kamera sagt: "Okay, töten wir sie." Einer der anderen schlägt vor, eine "große Machete" dafür zu benutzen. "Das wird ihren Kopf bestimmt zerstören."

 

Einer der Männer, die angeblich auf dem Boot waren, postete das Video auf Facebook. Ein weiterer veröffentlichte Bilder von sich selbst mit der blutüberströmten Robbe im Arm.

 

Das Video wurde der Behörde für Fischfang und Ozeane daraufhin mehrfach gemeldet.

 

seal_abused_fisherman_2Quelle: Mark Allan MacKenzie/Facebook

 

Und auch wenn man im Video nicht sehen kann, ob das Tier getötet wird oder nicht, wurde es später leblos aufgefunden.

 

Die drei Männer, Mark Allan MacKenzie, Jay Alexander Jenkins und Brendon Dougles James Porter wurden alle der Tierquälerei angeklagt.

 

Es ist illegal, Robbenbabys zu töten, die ihr weißes Fell noch nicht abgelegt haben. Im Video ist deutlich, dass es sich um ein sehr junges Tier handelte.

 

Mackenzie rechtfertigte sich und erklärte CTV News, dass die Männer das Tier nur "untersucht hätten", weil es an einem ihrer Haken hängen geblieben sei. Sie hätten dann entschieden, ihn von seinem Leid zu erlösen.

 

seal_abused_fisherman_4Quelle: Jay Alexander Jenkins/Facebook

 

Alle drei Männer wurden in der Vergangenheit schon für verschiedene Verstöße angezeigt.

 

Eine Tierschützerin der Gegend versucht inzwischen durchzusetzen, dass Mackenzie seine Genehmigung fürs Fischen entzogen wird.

 

Sie gründete sogar ein Facebook Event, um Leute einzuladen, dem Gerichtsprozess am 3. April beizuwohnen:

 

Menschen mit sadistischen Tendenzen sollten keine Macht haben. […] Wenn diese Menschen nur eine milde Strafe bekommen, erkennen wir dieses Verhalten als normal an. Das wird am Ende allen Fischern schaden. Aus diesem Grund MUSS eine Verurteilung stattfinden.

 

In Deutschland greift in solchen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Via: The Dodo

 

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Nicole Moore