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Diese berühmte Kunstgalerie sorgt mit einem Video eines Hundekampfes für weltweites Entsetzen

Am 21. September 2017 wurde das weltberühmte Kunstmuseum Guggenheim in New York gezwungen, zu einem Video, dass online für eine Welle der Empörung gesorgt hatte, Stellung zu nehmen.

 

Die Ausstellung Art and China after 1989: Theater of The World wird am 06. Oktober eröffnen und zeigt 150 Kunstwerke moderner chinesischer Kunst. Die Empörung der Menschen bezieht sich hauptsächlich auf eines dieser Werke: Dogs That Cannot Touch Each Other von den Künstlern Sun Yuang und Peng Yu.

 

Quelle: Sun Youang and Peng Yu

 

In dem Video ist eine 7-minütige Live Vorstellung zu sehen, die im Jahr 2003 in Peking stattfand. Darin sieht man, wie sich immer zwei Pit Bulls auf Laufbändern gegenüber stehen. Sie versuchen, sich gegenseitig zu bekämpfen, doch das wird verhindert, da sie angekettet sind.

 

Obwohl die Künstler darauf beharren, dass die Hunde nicht misshandelt werden (sie sagten, da die Hunde "von Natur aus kampflustig" seien, sei das eher ein Sport für sie), sprachen sich mehrere Tierschutzgruppen weltweit klar gegen diese Art von Kunst aus.

 

Quelle: Sun Youang and Peng Yu

 

Einige der Hunde haben sichtbare Verletzungen und werden als "Kampfhunde" beschrieben. Kritiker sagen daher, das Guggenheim unterstütze indirekt Hundekämpfe. Andere wiesen darauf hin, dass die Tiere sich bis zum Punkt der absoluten Erschöpfung abmühen würden – und das alles im Namen der "Kunst". Weiterhin hieß es, das Video vermittele den Eindruck, dass Tierquälerei in der Kunstwelt in Ordnung sei.

 

“Alles, was mit Hundekämpfen zu tun hat, sollte nicht ausgestellt werden, es sei denn, es dient explizit zur Abschaffung solcher Kämpfe.“, sagte Pamela Reid, Vizepräsidentin der Anti-Gewalt-Abteilung der ASPCA gegenüber The Dodo. Sie sagte auch, dass Werke, für die Tiere offensichtlich gequält werden nicht toleriert würden.

 

Source: Sun Youang and Peng Yu

 

Eine Petition, die zum Ziel hat, das Video aus der Ausstellung  entfernen zu lassen, haben bereits über 428 145 Menschen unterschrieben. Außerdem machten die Menschen bereits in tausenden von Kommentaren ihrem Ärger Luft. June Wilson sagte beispielsweise:

 

Tierquälerei und Gewalt sind KEINE Kunst […] Tiere sind nicht dafür da, ausgenutzt oder für Unterhaltungszwecke missbraucht zu werden. Die Welt sieht, was ihr tut.

 

Das Hauptausstellungsstück, Theater of the World von Huang Yong Ping sorgte ebenso für Furore. In diesem nachgebauten Schildkrötenpanzer befinden sich nämlich lebende Reptilien und Insekten, die während der gesamten Dauer der Ausstellung dort drinnen bleiben und sich wahrscheinlich vor den Augen der Zuschauer gegenseitig bekämpfen und aufessen werden. Eine Tierhandlung aus New York sorgt für Ersatz, falls ein Tier wegen Erschöpfungen stirbt oder getötet wird.

 

Quelle: Huang Yong Ping

 

Auch Ashley Mauceri von der Humane Society in den USA verurteilt die Ausstellung aufs Schärfste:

 

Bei der Vielzahl an Künstlern in den USA ist es eine Schande, dass das Guggenheim ausgerechnet eine Ausstellung besonders hervor hebt, die Hundekämpfe verherrlicht – ganz zu schweigen von einer anderen Ausstellung, in der Tiere gequält werden – und das alles nur, damit die Menschen darüber sprechen. Die Tiere, die in der Ausstellung als "Kunstwerke" benutzt werden, haben etwas besseres verdient. 

 

Trotz der Diskussion, ließ das Guggenheim in einem Statement verlauten, dass Dogs That Cannot Touch Each Other gezeigt werden wird:

 

Wir wissen, dass das Werk einige Menschen verunsichern kann. Die Kuratoren der Ausstellung hoffen jedoch, dass die Besucher verstehen, warum die Künstler es geschaffen haben und was es über die sozialen Gegebenheiten der Globalisierung und die Komplexität der Welt, in er wir leben, aussagt.

 

Quelle: Sun Youang and Peng Yu

 

Diese Künstler sind nicht die ersten, die durch die Art und Weise, wie sie Tiere in ihren Arbeiten nutzen Bekanntheit erlangen. Jan Fabre sorgte für Aufsehen nach dem er im Oktober 2016 im Ermitage Museum in Russland tote Hundekörper an Fleischerhaken aufhing. Marco Evaristti ging sogar soweit, Goldfische in einen Mixer zu legen und das Publikum aufzufordern, diese zu töten.

 

Wenn ihr die besagte Petition gegen die Ausstellung von Dogs That Cannot Touch Each Other und Theater Of The World unterschreiben möchtet, könnt ihr hier klicken.

 

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