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Er schneidet Hunden mitten auf der Straße die Kehle durch, um sie vom Bellen abzuhalten und sorgt damit für weltweites Entsetzen

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Die Bilder eines "Tierarztes", der in China Hunden auf der Straße die Stimmbänder durchschneidet, haben weltweit online für Entsetzen gesorgt.

 

Der Mann namens Zeng hatte so, zusammen mit einem Assistenten auf einem Blumenmarkt in Chengdu bis zu zehn solcher "Behandlungen" pro Tag durchgeführt. Diese sollten dazu dienen, das Bellen des Hundes leiser zu machen.

 

Quelle: Chengdu Business Daily

 

Laut Berichten gaben die beiden den Hunden Betäubungsmittel und öffneten dann das Maul des Hundes, das sie mithilfe eines Gummibandes offen hielten. Sie führten ihre Hand ein und schnitten die Stimmbänder durch. Die Instrumente wurden zwischen den Behandlungen weder gewaschen noch sterilisiert.

 

Zeng gab gegenüber einem Undercover-Reporter zu, er habe keinerlei Lizenz, Operationen durchzuführen und schon gar nicht solch eine gefährliche und grausame. Er habe in einer Tierhandlung gelernt, wie man diese durchzuführen hat.

 

Quelle: Chengdu Business Daily

 

In ganz China brachten Menschen ihre Empörung online zum Ausdruck, nachdem sich die Bilder über die Social Media Seite Weibo sowie wenig später über Facebook und Twitter verbreitet hatten. Irene Feng von der Tierschutzorganisation Animals Asia sagte:

 

Bei diesen Operationen werden die Hygiene-Vorschriften nicht eingehalten, was bei den Tieren zu Schmerzen und Infektionen führen kann. Solch eine Verstümmelung ist extrem schädlich für die Gesundheit der Tiere

 

Laut The Mirror habe der öffentliche Aufschrei dafür gesorgt, dass diese Amateurklinik nun untersucht werde. Außerdem werden die Instrumente, mit denen die Operationen durchgeführt wurden konfisziert.

 

Quelle: Chengdu Business Daily

 

Zwar wird in Chengdu von nun an kein Hund mehr dieser unmenschlichen Operation unterzogen, jedoch könnte so etwas überall wieder passieren.

 

Obwohl diese Art von Operationen einigen als der einfachste Weg erscheinen mag, ihre Hunde davon abzuhalten, die Nachbarn zu stören, sind Experten und Tierschützer der Meinung, dass es sich hier um ein hochgradig unmenschliches Vorgehen handelt, das zu anderen Gesundheitsproblemen führt.

 

Quelle: Chengdu Business Daily

 

Hundetrainerin Anna Jane Grossman beschreibt einige Gesundheitsprobleme, die bei "entbellten" Hunden auftreten können.

 

Es kann dazu führen, dass sich im Kehlkopf ein Narbengewebe bildet. Dadurch wird die Fähigkeit des Hundes zu atmen oder Essen zu schlucken ohne zu würgen stark beeinträchtigt. Es kann außerdem zu einer chronischen Hautreizung oder einer Infektion führen. Außerdem kann dadurch eine Schwellung des Kehlkopfes oder andere Behinderungen der Atemwege hervorgerufen werden. Dies kann zu einem Schlaganfall führen.

 

Außerdem ist Bellen ein wichtiges Kommunikationsmittel für Hunde. Nur so können wir wissen, dass sie verletzt, gelangweilt oder verängstigt sind oder das etwas nicht stimmt.

 

Quelle: Chengdu Business Daily

 

Natürlich kann Hundegebell sehr störend sein – allerdings ist es meist nicht vermeidbar, wenn man einen Hund besitzt. Hundeliebhaber müssen sich dessen bewusst sein, wenn sie einen eigenen Hund möchten. Vielerorts sind diese Praktiken daher zum Glück gesetzlich verboten.

 

Glücklicherweise gibt es viele Methoden, seinem Hund das übermäßige Bellen abzugewöhnen. Hier findet ihr den Artikel. Ein erfahrener Hundetrainer kann herausfinden, warum ein Hund zu viel bellt und wie man ihn davon abhalten kann ohne zu solchen brutalen Mitteln zu greifen. Ihr findet den Artikel hier.

 

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Kirsty Wilkinson