News

Er schlägt und würgt seine Hündin, dann zieht er sie hinter seinem Fahrrad her – Jetzt wird er verurteilt

ADVERTISING

Ein 60-jähriger Mann aus der Bretagne wurde Anfang Februar schuldig gesprochen, seine 13-jährige Zwergspaniel-Hündin Teky mehrfach geschlagen und gewürgt zu haben, bevor er sie hinter seinem Fahrrad über die Straße schleifte. Der Vorfall ereignete sich im vergangenen Jahr.

 

Der Mann wurde zuerst in Gewahrsam genommen, anschließend aber bis zum Prozess freigelassen. Teky wurde ihm weggenommen und an einen Tierarzt übergeben. Ihr Becken war gebrochen. Anschließend wurde sie bei einer Pflegefamilie untergebracht.

 

Während seines Prozesses versuchte der Mann, sich zu verteidigen, indem er präzisierte, dass die Schläge „nicht fest“ waren. Seiner Meinung nach wollte er gegenüber dem Tier nur „seine Autorität beweisen“.

 

Quelle: The Dogist

 

Er wurde schließlich zu zwei Monaten Haft mit Bewährung verurteilt und darf fünf Jahre lang kein Tier mehr besitzen. Außerdem muss er ein Geldstrafe in Höhe von 1.000 € an die Organisationen One Voice und SPA zahlen, die dem Prozess als Zivilparteien beiwohnten.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Via: 20 Minutes/Ouest France

ADVERTISING

About the author

Andrea A.