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Er fordert seinem Pferd alles ab, bis es entkräftet mitten auf der Straße zusammenbricht

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In New York hat der Fahrer einer Kutsche sein Pferd weiter zur Arbeit gezwungen, obwohl es am Rande der Erschöpfung stand. Das Tier brach schließlich vor den schockierten Zeugen mitten auf der Straße zusammen.

 

Die furchtbare Szene ereignete sich in der amerikanischen Großstadt am 11. September gegen 2 Uhr morgens auf der Kreuzung der 12. und 50. Avenue. Ein 14-jähriges Pferd hat an einer roten Ampel angehalten. Als sie wieder grün wird, setzt sich das offensichtlich erschöpfte Pferd nicht mehr in Bewegung. Bodgan Paul Angheluta erzählt der New York Post, dass der Kutscher das Pferd daraufhin angeschrien habe, weiterzugehen.

 

carriage-horse-collapsed-norman-new-york-2Quelle: Bogdan Paul Angheluta

 

Von Müdigkeit übermannt und von den Schreien des Kutschers in Panik versetzt, bricht das Pferd zusammen. Sein Atem geht nur noch langsam und rasselnd.

 

Der Zeuge berichtet:

 

Ich habe es mit eigenen Augen gesehen! Er [der Kutscher] hat es gezwungen, weiterzugehen, als die Ampel grün geworden ist. Das Tier war total erschöpft!

 

 

Bogdan Paul Angheluta versucht, das am Boden liegende Pferd zu beruhigen, doch nach kaum 10 Minuten tauchen Mitarbeiter der Clinton Park Stables auf, die Ställe, die für das Tier verantwortlich sind. Sie fordern ihn auf, zu verschwinden. Sie geben dem Pferd Wasser und stecken ihm, laut Zeugenaussagen, etwas in den Mund.

 

Norman ist über zwanzig Minuten am Boden liegen geblieben, bis es ihm gelang, sich unter großen Anstrengungen wieder aufzurichten. Danach ist er zu den Ställen geführt worden.

 

carriage-horse-collapsed-norman-new-york-1Quelle: Bogdan Paul Angheluta

 

Schockiert von dem, was er gesehen hat, hat Bodgan Paul Angheluta die Organisation NYCLASS benachrichtigt. Diese kämpft schon seit einiger Zeit dafür, die Pferdekutschen in New York abzuschaffen.

 

Die ganze Angelegenheit wird daraufhin von den amerikanischen Medien aufgenommen und weiterverbreitet. Viele Organisationen drücken ihre Entrüstung aus, so bezeichnet zum Beispiel PETA die Touristenattraktion als "Grausames Überbleibsel aus der Vergangenheit".

 

Die zahlreichen Medienberichte haben die New Yorker Kutschengesellschaft zu einer Gegendarstellung veranlasst. Sie behaupten, dass die Berichte des Zeugen falsch seien. "Norman ist nicht zusammengebrochen, er ist gestolpert. Er ist eben ein bisschen tollpatschig", hat die Pressesprecherin der Clinton Park Stables erläutert.

 

Die Gesellschaft berichtet, dass es dem Pferd sehr gut gehe und er an keinen Nachwirkungen leide.

 

carriage-horse-collapsed-norman-new-york-3Quelle: Flickr

 

Schon seit einigen Jahren verurteilen Tierschützer die Kutschfahrten in New York. Es gibt zahlreiche Unfälle und die Tiere werden oftmals gezwungen unter furchtbaren Umständen lange Stunden ohne Pause in großer Hitze zu arbeiten.

 

Die Organisation NYCLASS hat eine Petition ins Leben gerufen, um dieser Touristenattraktion endlich ein Ende zu bereiten. Wenn ihr sie unterzeichnen möchtet, könnt ihr dies hier tun (die Seite ist englisch).

 

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Andrea A