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Eine Katze wird mit kochendem Wasser übergossen, doch hält am Vertrauen in den Menschen fest

Anfang Februar wurde der achtzehnjährige Leon Teague aus dem US-Staat Illinois wegen Tierquälerei angezeigt. Er hatte ein Video im Internet veröffentlicht, in dem er kochendes Wasser über eine Katze gießt.

 

cat_boiling_water_chicago_5Quelle: Chicago Police Department

 

Die Aufnahmen, die er unter dem Benutzernamen "GlockBoy MurDoc" gepostet hatte, ist zunächst ein heißer Kochtopf zu sehen. Teague lässt das Wasser aufkochen und trägt den Topf dann zu einem Fenster.

 

cat_boiling_water_chicago_6Quelle: Decquan Smith/Facebook

 

Man erkennt ein Katzenklo und eine Katze, die draußen herumläuft. Der junge Mann ruft das Tier und gießt daraufhin das Wasser über ihren Körper.

 

Die Katze kreischt vor Schmerzen auf und ergreift die Flucht. Man hört den jungen Mann sagen: "Komm zurück, verdammte Schei***, du Schl*** und komm ja nie wieder!"

 

Nach der Veröffentlichung des Videos wurde die Polizei von mehreren besorgten Internetnutzern alarmiert. Es gelang den Behörden schließlich, Leon Teague ausfindig zu machen.

 

cat_boiling_water_chicago_2Quelle: Heather Weidmann

 

Er wurde in Gewahrsam genommen und bekannte sich für schuldig. Daraufhin wurde er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, da er zuvor schon auf Bewährung war.

 

Die Polizei wollte sich auch die Katze ansehen, doch das Tier floh verängstigt.

 

Doch eine Frau namens Heather hatte von der Geschichte gehört. Sie hatte das Video ebenfalls gesehen und wusste, dass sie der Katze helfen musste. Heather kümmert sich schon seit sechzehn Jahren um Katzen in Not und war überzeugt, dass sie dem gequälten Tier helfen könne.

 

Sie und eine Freundin machten sich auf die Suche nach der Katze und entdeckten sie, nachdem die Dunkelheit hereingebrochen war.

 

cat_boiling_water_chicago_3Quelle: Heather Weidmann

 

Sie näherten sich vorsichtig und merkten, dass sie nicht so scheu war wie erwartet.

 

Heather berichtete der Zeitung Chicago Tribune:

 

Sein Fell ist versengt und er hat Verbrennungen. Überall sind Krusten, aber er ist trotzdem zutraulich und freundlich.

 

Das Tier wurde in eine Tierklinik gebracht, wo man sich um seine Verletzungen kümmern wird.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Via: Chicago Tribune

 

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