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Ein mutiger Mann fährt jeden Tag kilometerweit, um verdurstende Tiere mit Wasser zu versorgen

Im Tsavo West National Park in Kenia schrumpfen die Wasserressourcen dieses Jahr zunehmend.

 

Die Trockenheit bringt vor allem Probleme für die Tiere des Nationalparks mit sich. Viele der Wasserlöcher wurden zwar mit Zement verstärkt, um das Austrocknen zu verhindern, doch schon jetzt sind viele Tiere am Verdursten.

 

Die Tierschutzorganisation TSAVO volunteers hat allerdings einen Plan, um dieses Problem anzugehen.

 

kenya_drought_water_delivery_3Quelle: Patrick Kilonzo Mwalua

 

Patrick Kilonzo Mwalua arbeitet für die Organisation, wenn er nicht gerade seine Erbsenfarm bestellt. Er fährt einen LKW gefüllt mit Wasser durch die Savanne.

 

Manchmal ist er stundenlang unterwegs und bringt Tieren in dem Nationalpark über 12.000 Liter Wasser. Mann kennt ihn sogar unter dem Namen "Elefanten-Wächter".

 

kenya_drought_water_delivery_2Quelle: Patrick Kilonzo Mwalua

 

Er berichtete auf seiner GoFundMe Seite, warum ihm diese Arbeit so wichtig ist:

 

In Tsavo ist es jetzt sehr trocken und Wasser ist sehr kostbar geworden. Es regnet nicht mehr und es kommt kein Wasser nach […], was uns den Tod sehr vieler Tiere fürchten lässt. Elefanten schweben besonders in Gefahr, weil sie gleichzeitig von Wildjägern bedroht werden. Wir müssen diejenigen, die wir noch haben, von dem Verdursten schützen.

 

kenya_drought_water_delivery_1Quelle: Patrick Kilonzo Mwalua

 

Die Tiere kennen das Geräusch des LKWs inzwischen und nähern sich, sobald sie es hören. Mwalua berichtete der Webseite The Dodo:

 

Gestern haben 500 Gnus auf mich am Wasserloch gewartet. Als ich angekommen bin, haben sie das Wasser gerochen. Sie waren begeistert und sind näher gekommen. Noch während wir da standen, haben sie begonnen, das Wasser zu trinken. Sie waren so aufgeregt.

 

kenya_drought_water_delivery_5Quelle: Patrick Kilonzo Mwalua

 

Mwalua unterrichtet nebenher auch Kinder und Erwachsene, um ihnen den Tierschutz näherzubringen. Er gibt seine Liebe zu Tieren an die kommenden Generationen weiter.

 

Außerdem hat er mit den Bewohnern vieler Dörfer eine humane Lösung für die vielen Elefanten gefunden, die sich nachts nähern, um die Feldfrüchte zu stehlen. Inzwischen gibt es eine Nachtwache, die die Tiere mit Taschenlampen wegjagt, anstatt sie wie früher zu verletzen oder zu vergiften.

 

kenya_drought_water_delivery_4Quelle: Patrick Kilonzo Mwalua

 

Die Arbeit dieses außergewöhnlichen Mannes hat ihm weltweit Respekt verschafft. Er ist allerdings immer noch auf Spenden angewiesen, um weiterhin Tiere zu retten. Wenn ihr ihm gerne helfen würdet, könnt ihr ihn hier unterstützen.

 

Via: The Dodo

 

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