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Kleiner Shih Tzu opfert sich, um seine Familie zu retten

Shih Tzu rettet Familie
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Niemand hätte jemals gedacht, dass der kleine Shih Tzu Joe, der gerade so groß ist wie eine Katze, dazu bestimmt war, ein Held zu sein.

 

Der kleine Hund zeigte unglaublich viel Mut, als er seiner Familie in Lecco im Norden Italiens zur Hilfe eilte.

 

Joe spielte gerade mit seinen Besitzern, als zwei Nachbarhunde – ein Pitbull und ein Boxer – in den Garten sprangen. Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, stellte Joe sich zwischen die Eindringlinge und seine Familie. So konnte letztere sicher ins Haus flüchten.

 

Trotz seines Muts war der Shih Tzu den zwei großen Hunden nicht gewachsen. Sie schnappten ihn und zerrten ihn vor den Augen seiner verängstigten Familie davon.

 

Die Familie, die aus Enrico Nocera, seiner Frau und seinen zwei Söhnen besteht, lebt in einem kleinen Haus in Sirtori. Laut der Familie war Joe wie ein dritter Sohn für sie. Der Vater erzählte der italienischen Zeitung Il Giorno:

 

Meine Frau und mein älterer Sohn befanden sich im Garten, als die Nachbarhunde aus dem Nichts auftauchten. Sie hatten ein Loch unter dem Zaun gegraben, der ihren Garten von unserem trennt. Diese beiden Hunde liefen direkt auf meine Frau und meinen Sohn zu, aber unser kleiner Joe ging dazwischen. So konnte mein Sohn seine Mutter retten und beide konnten sich in Sicherheit bringen.

 

 

Leider konnten der Sohn und die Mutter sich nicht bei Joe revanchieren. Auch wenn die Polizei, die sofort zur Hilfe gerufen wurde, die Hunde beruhigen konnte, waren Tierbehörden und Hundefänger nötig, um die Hunde zu beschwichtigen und ruhigzustellen. Der Pitbull und der Boxer wurden in einen Zwinger gebracht, aber für Joe konnte nichts mehr getan werden.

 

Die Familie steht unter Schock:

 

Es war eine verheerende Szene. Sie rissen ihn in Stücke. Wir können nachts nicht schlafen, weil wir so traurig, entsetzt und verängstigt sind.

 

Es kam jedoch ein noch entsetzlicheres Detail zu der Geschichte hinzu. Der Besitzer der zwei Hunde war bereits wegen der Trainingsmethoden gemeldet worden, die er anwendete, um die Hunde aggressiver zu machen. Wenn man daraufhin gehandelt hätte, wäre Joe vielleicht noch am Leben.

 

 

Enrico sagte:

 

In Italien muss immer erst etwas schreckliches passieren, bevor jemand etwas unternimmt. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, was passiert wäre, wenn mein jüngerer Sohn dort gewesen wäre oder wenn Joe sich nicht geopfert hätte. Ich hoffe nur, dass niemand jemals so eine Erfahrung machen muss.

 

Quelle: Il Giorno

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About the author

Kasia Ruszkowski